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Duell der Schlusslichter
08.12.2011 - 19:23 | Vereine - EA Schongau Artikel drucken Artikel per Email versenden
Duell der Schlusslichter
 
EHC 80 Nürnberg - EA Schongau; Fr. 09.12.; 19:30 Uhr

EA Schongau - ESV Königsbrunn; So. 11.12.; 17:00 Uhr

Am Freitag kommt es zum direkten Duell der beiden Aufsteiger und Tabellenschlusslichter der Bayernliga.

Wie die EA Schongau müssen auch die 80er aus der Frankenmetropole mit kleinem Etat auskommen. Der ist inzwischen so gering, dass Nürnbergs ursprünglicher Trainer Davydenko durch einen Spielertrainer Sergej Hatkevitch abgelöst wurde, aus Kostengründen wie offziell verlautbart wurde.

Dennoch leisten sich die Nürnberger gleich eine doppelte Besetzung der Kontingentstelle. Neben dem jungen Tschechen Jakub Klima ist der Kanadier Bobby Hughes die Alternative im Angriff.

Das im Grunde noch sehr junge Team der Nürnberger wurde noch einmal verjüngt - der EHC zog unter der laufenden Saison sein Bayernliga-Juniorenteam wegen des zu kleinen Kaders zurück und übernahm einen Großteil des Kaders in das Bayernligateam.

Selbst in der 500.000-Einwohnerstadt Nürnberg sind scheinbar Nachwuchsspieler knapp, die 80er planen dafür in der kommenden Saison ein 1b-Team in der Bezirksliga zu installieren. Bei dieser Pressemeldung kann man in Schongau nur schmunzeln, denn für diese, inzwischen in vielen Vereinen übliche Alternative zu einem Juniorenteam, wurden die Verantwortlichen der EAS in der Vorsaison von der lokalen Presse fast gekreuzigt.

Personalsorgen, zumindest in der Masse sollte Trainer Sergej Hatkevitch daher nicht mehr haben, auch wenn Verteidiger Johannes Schmid inzwischen zu seinem Heimatverein Weiden zurückgekehrt ist.

Größter Punktgarant in den bisherigen Spielen war der überragende Goalie Tobias Güttner (zuletzt Crimmitschau/ 2. BL), der die Nürnberger schon bei manchen Favoriten lange im Spiel hielt. Die 6 Punkte der Nürnberger stammen aus einem 4 : 3 Heimsieg über Buchloe, einem 3 : 2 Sieg nach Penaltyschießen in Weiden (!) und einer 4 : 3 Penalty-Niederlage in Germering.

Bester Scorer der Franken ist Patrick Hörl mit 5 Toren und 8 Vorlagen. Bester Torschütze der junge Kevin Altmann mit 7 Toren noch vor Kontingentspieler Bobby Hughes (5 Tore und 4 Vorlagen), der allerdings mit 8 Spielen nur die Hälfte bestritten hat. Die andere Hälfte war Jakub Klima ( 2 Tore / 3 Vorlagen) aufgestellt.

Noch ohne Spieleinsatz, aber spielberechtigt wären zudem der Trainer Sergej Hatkevitch und auch DEL-Legende Martin Jiranek.



Die Pinguine aus Königsbrunn spielen mit ihrem größtenteils noch recht jungen Kader recht munter in der Liga mit. Auf Platz 7 der Tabelle mit 25 Punkten auf dem Konto bei 64 : 72 Toren haben die Brunner den Abgang ihrer Topscorer den Weigant-Zwillingen zum Rivalen Buchloe scheinbar locker kompensiert.

Auffällig in ihrer Statistik, es gibt keine echten Topscorer, aber sehr viele Spieler mit Torerfolg, das heißt auch, jeder Pinguin ist gefährlich!

Kontingentspieler Jan Fardny glänzt ebenfalls mehr als Spielmacher, denn als klassischer Torjäger. Zwar hat er 8 Toren gleichauf mit Benjamin Arnold die meisten Tore des ESV erzielt, beeindruckender aber fast die 18 Vorlagen!

Im Tor ist Dominik Wagner die Nr. 1. In der Abwehr neben den Routiniers Michael Heichele und Fabian Sing, um den sich die EAS vor Saisonstart erfolglos bemühte, glänzt auch der junge Marc Streicher oder Mark Waldhausen.

Im Angriff neben den beiden genannten Fardny und Arnold, Neuzugang Patrick Zimmermann (Riessersee), sowie die „alteingessenen" Patrick Ullman oder Alexander Krafczyk noch vor dem Deutsch-Tschechen David Vycichlo (Kaufbeuren, zuletzt Memmingen).



Bei der EA Schongau könnte es am Wochenende etwas eng im Personal werden. Verteidiger Norbert Löw ist beruflich noch im Ausland. Neuzugang Andreas Saal ist bekanntlich verletzt, aber glücklicherweise nicht so extrem wie zunächst befürchtet. Er ist schon wieder beim Lauftraining aktiv, ein Spieleinsatz wird jedoch wohl noch zwei Wochen dauern. Auch Kapitän Matthias Brahmer ist nach einem Foul beim Heimspiel gegen Bayreuth verletzt, fehlte daher auch beim Rückspiel. Auch sein Einsatz ist noch mehr als fraglich. Bei Matthias Erhard lässt augenblicklich der berufliche Einsatz keinen Spielraum für das Hobby Eishockey. Und die Junioren sind am Wochenende selbst zweimal um Punkte gefordert.

So muss Trainer Heinz Feilmeier seine Reihen wohl zwangsweise wieder neu Mischen.

 
 
Verfasser: Gerhard Siegl
Veröffentlicht von Norman Flaake
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