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Swadzba-Festspiele zum Saisonfinale
28.02.2012 - 16:03 | BLL - Landesligen - Allgemein Artikel drucken Artikel per Email versenden
Swadzba-Festspiele zum Saisonfinale
ERSC-Stürmer an allen 5 Treffern beim 5:3 über Freising beteiligt / Backup-Goalie Turbanisch stark
 
(apg) Versöhnlicher Abschluss einer unbefriedigenden Landesligarunde für den ERSC Amberg. Im letzten Saisonspiel siegten die Löwen vor eigenem Publikum in einer abwechslungsreichen und durchweg fairen Begegnung mit 5:3 gegen die besser platzierten Freisinger Black Bears. Mann des Abends war zweifellos Stürmer Matti Swadzba, der vier Treffer vorbereitete und das letzte Tor selbst erzielte. Auch Backup-Torhüter Florian Turbanisch, zeigte in seiner ersten Begegnung über die volle Spielzeit eine fehlerfreie Leistung und war letztendlich auch Garant für den Erfolg.

Vor dem Anpfiff überwog zunächst einmal die Skepsis im Amberger Lager. Die üblichen Ausfälle, dazu Heymann angeschlagen nur als "Notnagel" im Aufgebot, Rothemund und Behmer im Prüfungsstress - es war buchstäblich das letzte Aufgebot, das den Löwen zur Verfügung stand, die diesmal von Vize-Vorstand Frank Jakobi gecoacht wurden. Der gesperrte Trainer Michael Dippold beobachtete das Geschehen freilich in günstiger "Ratschlag-Nähe", natürlich aber nicht von der Bank aus. Die Gäste konnten im Gegensatz zu Amberg mit drei Blöcken agieren, wurden aber offensichtlich von den Löwen zu Anfang überrascht. Der ERSC hatte zunächst deutlich mehr Spielanteile und auch die ersten großen Chancen. Erst gegen Ende des Anfangsdrittels hin konnten die Oberbayern für ausgeglichene Verhältnisse sorgen, waren bei ihren Angriffen aber immer gefährlich.

Trotz etlicher Gelegenheiten auf beiden Seiten dauerte es bis ins Mitteldrittel hinein zum ersten Treffer. Alex Konschuh genügte dabei ein einfacher Doppelpass mit Swadzba, um die Gästeabwehr auszuhebeln. Es folgte eine stärkere Phase der Freisinger, in der Turbanisch mehrmals mit guten Paraden die Führung für sein Team festhielt. Beim 1:1 der Gäste ließen ihn seine Vorderleute allerdings im Stich und Scheinkönig kam völlig freistehend vor dem ERSC-Goalie zum Schuss.
Dass die Löwen dennoch mit einer Führung in die zweite Pause gehen konnten, verdankten sie Marco Gäck, der praktisch von der Strafbank kommend zum 2:1 einlochte. Daniel Krieger hätte für einen klareren Vorsprung sorgen können, traf allerdings nur die Latte.

Ein fulminanter Pfostentreffer von Alex Konschuh eröffnete das Schlussdrittel und Sebastian Aukofer ließ mit einem platzierten Handgelenksschuss das vermeintlich beruhigende 3:1 folgen. Am einfachsten ist es, wenn man durch Leichtsinnsfehler des Gegners zu Toren kommt: So die Freisinger, die binnen zwei Minuten unter gütiger Mithilfe des ERSC ausgleichen konnten. Die Partie stand nun wirklich auf des Messers Schneide und Chancen für beide Teams wechselten im Minutentakt. Löwen-Verteidiger Daniel Trometer war es schließlich, der 91 Sekunden vor dem Ende in Überzahl seine persönlich gute Leistung mit dem 4:3 krönte. Die "Show" wurde ihm aber noch von Matti Swadzba gestohlen, der in der Schlussminute nach zuvor vier Torvorlagen das 5:3 dann schließlich selbst besorgte - und das Stimmungsbarometer zum nachfolgenden Kabinenfest deutlich steigen ließ.

ERSC Amberg - SE Freising 5:3 (0:0,2:1,3:2)
Tore: 1:0 (25:53) Konschuh (Swadzba), 1:1 (30:27) Scheinkönig, 2:1 (36:14) Gäck (Swadzba), 3:1 (43:00) Aukofer (Swadzba), 3:2 (47:01) Hanke (Jelinek), 3:3 (48:51) Mooseder (Kammermeier), 4:3 (58:29) Trometer (Ponitz, Swadzba/5-4), 5:3 (59:15) Swadzba (Gäck, Konschuh)
Strafen: Amberg 4, Freising 10 Minuten
Schiedsrichter: Behling, Löwenstein
Zuschauer: 300

 
 
Quelle: Presseinfo ERSC Amberg
Veröffentlicht von Stefan Hobner
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