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Pfrontens Rekordspieler bleibt
06.04.2026 - 11:29 - Vereine - EV Pfronten - veröffentlicht von Norman Flaake - Verfasser: Presse EC Pfronten

Mittlerweile hat er bereits 15 Spielzeiten für die 1. Mannschaft des EV Pfronten absolviert und wird eine weitere Saison dranhängen, Pfrontens Mannschaftskapitän und lebende Legende Thomas Böck. Mit 30 Punkten (15Tore/15 Assists) konnte der mittlerweile 37jährige exakt dieselbe Punktezahl, wie in der Saison zuvor verbuchen und belegt damit hinter Miroslav Dobner den zweiten Platz der internen Scorerliste.

Frage: Thomas, den Statistiken konntest Du vergangene Saison mit einem Punkteschnitt von 1,25 knapp an deine Bestmarke von 1,29 Punkten pro Spiel aus der Spielzeit 2022-2023 heranreichen und das mit stolzen 37 Jahren. Was bedeutet Dir das?

Antwort: Da ich sehr ehrgeizig bin und als Kapitän auch vorangehen möchte, ist es natürlich mein Anspruch an mich selbst, dies durch Tore und Vorlagen nachweisen zu können. Bestmarken hin oder her, wichtig ist es für mich der Mannschaft dadurch helfen zu können.

Frage: Laut Recherche hast Du mittlerweile mindestens 408 Spiele im Seniorenbereich nur für den EVP absolviert und dabei mindestens 162 Tore erzielt und 219 Vorlagen gegeben. Laut eben dieser Statistik stehst Du an der Spitze der meisten Spiele mit Spielern wie Jörg Neumann, Peter Neumann, Herbert Gmeinder und Gerhard Heckel. Was sagst Du dazu?

Antwort: Das kann ich selbst kaum glauben, aber ich denke mein Großvater, der den Verein mitgegründet hat, wäre stolz auf mich. Für mich ist es eine Freude hier spielen zu können, die Voraussetzungen sind top. Das Stadion, die Fans, das ganze Umfeld passt einfach und natürlich freut es mich auch, wenn meine Familie zum Zuschauen kommt.

Frage: Vor dem Start in die vergangene Saison gab es einige Veränderungen, sowohl im Kader, wie auch auf der Trainerposition, am Ende wurde das Saisonziel knapp verpasst, wie lautet Dein Fazit zu der Saison?

Antwort: Es war wie zu erwarten eine schwierige Saison, neue Spieler kamen, dazu auch ein neuer Trainer und es lief zu Beginn vielleicht auch einfach zu gut. Fehlende Konstanz, mäßige Ergebnisse, die dadurch entstandene Unruhe im Team und ein Wechsel auf der Trainerposition waren die Folge. Aber auch danach verkaufte sich die Mannschaft zu oft unter Wert. Am Ende verlor man das Heimrecht für die Playoffs und vergab zu Hause gegen Trostberg die Chance auf das Viertelfinale. Wichtig ist, das wir unsere Lehren aus dieser Saison ziehen und ab sofort den Fokus auf die kommende legen werden.

Frage: Was kann die Mannschaft nächste Saison besser machen, was fehlt um wieder erfolgreicher zu sein?

Antwort: Meiner Meinung fehlte es uns an Konstanz, wir müssen es wieder schaffen, Spiel für Spiel unsere bestmögliche Leistung abzurufen. Wir haben einige junge Spieler, die vergangene Saison erstmals im Seniorenbereich zum Einsatz kamen. Ich bin mir sicher, dass alle aus der vergangenen Spielzeit lernen konnten und sich noch steigern werden. Wichtig wird es sein, sowohl unser Über- und Unterzahlspiel endlich zu verbessern. Das hat uns letzte Saison wohl am meisten Punkte gekostet.

 
 
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