Spieltagsrückblick - Finale
Bayernliga Playoffs 2017/2018
Bayernliga
Auswahl:   
 
ECDC Memmingen - Vereins-/Stadioninfos ECDC Memmingen
"Indians"
7:3
(2:2, 3:1, 2:0)
EV Lindau
"Islanders"
EV Lindau - Vereins-/Stadioninfos
4/0/1/0 (Heim: 3/0/0/0)  Die letzten 5 Spiele
(S3-S2-N1-N)
3/1/1/0 (Auswärts: 2/1/0/0)
Spitzenform - Spitzenform Tendenz der letzten 5 Spiele Spitzenform - Spitzenform
1 Spiel in Serie gewonnen Aktuelle Serie 1 Spiel in Serie gewonnen
24.03.2018 - 20:21
Ein perfekter Abend: Indians besiegen Lindau im ersten Finalspiel

Memmingen (mfr). Der ECDC Memmingen hat das erste Spiel der Finalserie mit 7:3 gegen den EV Lindau gewonnen. Vor rund 2250 Zuschauern waren die Indians das bessere Team und konnten sich ab der Mitte der Spielzeit von ihrem Gegner entscheidend absetzen. Damit fehlt den Memmingern nur noch ein Sieg zum Pokalgewinn.



Die Kulisse war toll und die Rahmenbedingungen stimmten, als die Bayernhymne vor dem ersten Finalspiel ertönte und beide Teams sich an den blauen Linien aufstellten. Nachdem der offizielle Teil erledigt war, legten die Teams los wie die Feuerwehr und boten den rund 2250 Zuschauern ein rasantes und spannendes Finale. Zu Beginn schienen die Gäste vom Bodensee etwas überlegen, folgerichtig erzielten sie auch den ersten Treffer des Abends und gingen in Führung (10.). Doch die Indians kamen zurück – und wie: Mit einem Doppelschlag innerhalb von nur 11 Sekunden drehten Dominik Piskor und Kirils Galoha die Partie. Der Hühnerberg stand Kopf und die Indians schienen im Vorteil zu sein, ehe ein harmloser Schuss von Lindaus Kapitän Haug irgendwie den Weg ins Tor fand und das Spiel mit dem Stand von 2:2 in die Pause ging.

Im Mittelabschnitt drehten die Indianer dann aber auf. Erneut Dominik Piskor, Antti Miettinen und der überragende Patrik Beck schossen die Maustädter in Front und sorgten für eine 5:2 Führung bis zur 36. Minute. Da war auch Lindaus Anschluss durch Kontingentspieler Smith zu verkraften, der dafür sorgte, dass sein Team wenigstens noch mit etwas Hoffnung ins letzte Drittel gehen konnte.

Doch diese Hoffnung wurde dann nach wenigen Minuten zunichte gemacht. Die Indians standen kompakt, ließen kaum Chancen zu und waren in der Offensive eiskalt. Timo Schirrmacher und Patrik Beck, mit seinem fünften Scorerpunkt an diesem Abend, schraubten das Ergebnis noch auf 7:3 und sorgten für eine große Begeisterung am gut gefüllten Hühnerberg.

Nun stehen die Indians kurz vor dem Titelgewinn und benötigen nur noch einen Sieg bis zur Krönung als bestes Team der Play-Offs. Bereits am Sonntag bietet sich die erste Gelegenheit in Lindau, wenn um 18 Uhr das zweite Spiel der Serie steigt. Sollte eine dritte Partie nötig sein, so findet diese am kommenden Dienstag um 20 Uhr in Memmingen statt.
Tickets für das Auswärtsspiel am Sonntag sind an der Abendkasse in Lindau weiterhin erhältlich. Die 300 Karten aus dem Kontingent des ECDC waren bereits nach einem Drittel am Freitag vergriffen.

 

ECDC Memmingen – EV Lindau 7:3 (2:2/3:1/2:0)

Tore: 0:1 (10.) Klingler (Laux, 5-4), 1:1 (18.) Piskor (Beck), 2:1 (18.) Galoha (Sven Schirrmacher, Miettinen), 2:2 (19.) Haug (Laux, Fuchs), 3:2 (28.) Piskor (Beck, Vollmer, 5-4), 4:2 (31.) Miettinen (Galoha, Huhn, 5-3), 5:2 (36.) Beck (Piskor, Stotz), 5:3 (37.) Smith (Quaile, 5-4), 6:3 (47.) Timo Schirrmacher (Beck), 7:3 (58.) Beck (Pokovic, Piskor, 5-4)

Strafminuten: Memmingen 14 – Lindau 14

Zuschauer: 2234

Schiedsrichter Krah

Verfasser: Michael Franz
Veröffentlicht von Norman Flaake
 
EV Lindau - Vereins-/Stadioninfos EV Lindau
"Islanders"
6:3
(2:1, 2:1, 2:1)
ECDC Memmingen
"Indians"
ECDC Memmingen - Vereins-/Stadioninfos
3/1/1/0 (Heim: 1/0/1/0)  Die letzten 5 Spiele
(S3-S2-N1-N)
4/0/1/0 (Auswärts: 1/0/1/0)
Spitzenform - Spitzenform Tendenz der letzten 5 Spiele Spitzenform - Spitzenform
1 Spiel in Serie gewonnen Aktuelle Serie 1 Spiel in Serie gewonnen
26.03.2018 - 10:33
Meisterschaft vertagt: Finale wird am Dienstag entschieden

Memmingen/Lindau (mfr). Das Finale der BEV-Play-Offs geht über die volle Distanz: Am Sonntagabend unterlag der ECDC Memmingen beim EV Lindau mit 3:6. Die Serie ist damit ausgeglichen und wird im letzten und dritten Spiel entschieden. Dieses findet bereits am Dienstag (20 Uhr) wieder in Memmingen statt. Der Vorverkauf für die letzte Partie der Saison läuft an allen gewohnten Stellen bereits seit Montagmorgen.



Mehrere hundert Fans aus der Maustadt machten sich am Sonntag auf an den Bodensee, um ihr Team im zweiten Spiel der Finalserie zu unterstützen. Die Indians waren mit einem Sieg am Freitag gestartet und benötigten nur noch einen Sieg zum Titelgewinn. Die Rot-Weißen legten auch los wie die Feuerwehr: Nach sechs Minuten traf Lubor Pokovic bereits zum 1:0 für die Gäste. Doch ab der Mitte des Abschnitts kamen die Hausherren dann besser ins Spiel. Begünstigt durch eine Strafzeit traf Quaile zum Ausgleich, ehe Smith, ebenfalls in Überzahl, zwei Minuten vor der Pause die erste Führung für die „Islanders“ erzielen konnte.

Im zweiten Abschnitt erhöhten die Gastgeber durch Mlynek. Kapitän Huhn konnte aber den Anschluss für die Indians wieder herstellen, ehe der EVL kurz vor der Sirene erneut erhöhte. Zu diesem denkbar ungünstigen Zeitpunkt aus Memminger Sicht hatten die Insulaner also ihren Zwei-Tore-Vorsprung wieder auf die Anzeigetafel gebracht und konnten diesen mit in die letzten zwanzig Minuten nehmen.

Dort fiel dann bereits nach fünf Minuten der nächste Treffer für Lindau. Kirils Galoha machte es in Überzahl noch einmal spannend und sorgte für Optimismus im hoffnungslos überfüllten Gästeblock. Doch zu viele Chancen der Memminger konnten am Ende einfach nicht verwertet werden. Selbst als Joey Vollmer zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis genommen wurde, ging die Scheibe nicht über die Linie. Der EV Lindau konnte Sekunden vor dem Ende noch einen Treffer ins verwaiste Indianer-Tor erzielen, da war die Partie aber bereits gelaufen.

Nun kommt es am Dienstag zum entscheidenden dritten Spiel am Hühnerberg. Um 20 Uhr treffen hier beide Teams erneut aufeinander und werden den Titel ausspielen. Zu diesem letzten Spiel der Saison 2017/18 wird erneut eine große Kulisse erwartet. Die Indians empfehlen den Vorverkauf an den bekannten Stellen zu nutzen, aufgrund der kurzfristigen Ansetzung kann mit längeren Wartezeiten an der Abendkasse gerechnet werden. Trotzdem werden dort Tickets sämtlicher Kategorien in ausreichender Zahl verfügbar sein. Dauerkarten können wieder aufgeladen werden, Sitzplätze bleiben mit einer entsprechenden Verlängerung reserviert.

 

EV Lindau – ECDC Memmingen 6:3 (2:1/2:1/2:1)

Tore: 0:1 (6.) Pokovic (Beck), 1:1 (13.) Quaile (Smith, Brunnhuber, 5-4), 2:1 (18.) Smith (Quaile, Cech, 5-4), 3:1 (30.) Mlynek (Cech, Jenka), 3:2 (35.) Huhn (Galoha, Miettinen, 5-4), 4:2 (39.) Fuchs (Klingler, Lüsch), 5:2 (45.) Jenka (Mlynek, Cech), 5:3 (53.) Galoha (Miettinen, Huhn, 5-4), 6:3 (60.) Lüsch (Laux, Fuchs, ENG)

Strafminuten: Lindau 12 – Memmingen 12 + 10 (Jainz)

Zuschauer 1250 (offiziell)

Schiedsrichter: Merath

Verfasser: Michael Franz
Veröffentlicht von Norman Flaake
 
ECDC Memmingen - Vereins-/Stadioninfos ECDC Memmingen
"Indians"
2:1 n.V.
(0:1, 0:0, 1:0)
EV Lindau
"Islanders"
EV Lindau - Vereins-/Stadioninfos
4/0/1/0 (Heim: 3/0/0/0)  Die letzten 5 Spiele
(S3-S2-N1-N)
3/1/1/0 (Auswärts: 2/1/0/0)
Spitzenform - Spitzenform Tendenz der letzten 5 Spiele Spitzenform - Spitzenform
1 Spiel in Serie gewonnen Aktuelle Serie 1 Spiel in Serie gewonnen
28.03.2018 - 12:22
Final-Krimi um die Meisterschaft: Indians holen sich den Titel

Memmingen (mfr). Vor über 3000 Zuschauer konnte der ECDC Memmingen am Ende über den Gewinn des BEV-Play-Off-Pokals jubeln. Die Indians siegten in einem dramatischen Spiel gegen Lindau mit 2:1 nach Verlängerung. Kurz vor Ende erst konnten die Rot-Weißen hochverdient ausgleichen, ehe sie die Partie in der Overtime komplett drehten.



Was für eine Kulisse am Dienstagabend in Memmingen. Der Hühnerberg war mit über 3000 Zuschauern fast schon sensationell gut gefüllt, auch rund 500 Fans vom Bodensee wollten sich das dritte Spiel der Finalserie nicht entgehen lassen. Und die Gäste erwischten auch gleich den besseren Beginn. Die Indianer, bei denen Kapitän Jan Benda den gesperrten Martin Jainz ersetzte, wirkten unkonzentriert und leisteten sich wiederholt Fehler im Spielaufbau und der Defensive. So kam der EV Lindau zu einer Vielzahl von guten Gelegenheiten, eine davon konnte Mlynek bereits in der vierten Minute verwerten. Die Maustädter, die offensiv kaum Akzente setzten, konnten mit diesem Spielstand noch zufrieden sein, agierten sie auch des Öfteren in Unterzahl.

Im zweiten Abschnitt kamen die Indians dann besser aus der Kabine. Nun waren es die „Islander“, die wiederholt auf der Strafbank Platz nehmen mussten. Doch mehrere Gelegenheiten konnten von den Hausherren nicht genutzt werden. Es fehlte die letzte Konsequenz in den Angriffen, auch kam Lindaus Torwart Zabolotny nun immer besser in Fahrt.

Im letzten Drittel war die Marschrichtung dann klar: Alles auf Offensive hieß es für die Indians, die nun Lindau im eigenen Drittel einschnürten. Der Keeper der Inselstädter stand bald im Sekundentakt im Mittelpunkt, packte aber eine Monster-Parade nach der anderen aus. Nach einer Zwei-auf-eins-Situation, bei der jeder den Puck bereits im Tor sah, verdiente sich David Zabolotny, der später auch zum Lindauer Spieler der Serie gewählt wurde, endgültig das Prädikat „Extraklasse“. Die Indians waren kurz vor dem Verzweifeln. Als dann der Puck das erste Mal vermeintlich hinter der Linie war, verweigerte der Schiedsrichter die Anerkennung des Treffers und eine heiße Schlussphase stand bevor. Rund drei Minuten vor Ende kassierte der EV Lindau eine Strafzeit und die Indians nahmen Anlauf für eine letzte Schlussoffensive. Abwehrspieler Lubor Pokovic war es dann, der den Puck doch noch irgendwie am Lindauer Schlussmann vorbeibrachte und der Hühnerberg explodierte. Die Indians hatten kurz vor Ende den mittlerweile mehr als hochverdienten Ausgleich erzielt und konnten nun in der Verlängerung weiter um den Pokal kämpfen.

In der Overtime, die maximal fünf Minuten im Modus 3 vs. 3 ausgespielt wurde, waren dann ebenfalls die Indians am Drücker. Es dauerte aber bis rund 50 Sekunden vor Ende der Verlängerung, bis der erlösende Treffer fallen sollte. Antti Miettinen ging mit vollem Tempo an seinem Gegenspieler vorbei und legte den Puck kurz vor dem Tor quer, wo erneut Lubor Pokovic nur noch zum Titelgewinn einschieben musste. Die Indians hatten sich damit, nach dem Bayernliga-Titel im letzten Jahr, den nächsten Pokal gesichert und feierten mit ihren Anhängern noch eine ganze Weile im Stadion und auf der Eisfläche.

 

ECDC Memmingen – EV Lindau 2:1 n.V. (0:1/0:0/1:0/1:0)

Tore: 0:1 (4.) Mlynek (Cech), 1:1 (58.) Pokovic (Galoha, 5-4), 2:1 (65.) Pokovic (Miettinen)

Strafminuten: Memmingen 12 – Lindau 16

Zuschauer: 3011

Verfasser: Michael Franz
Veröffentlicht von Norman Flaake