Spieltagsrückblick - Finale
Bayernliga Playoffs 2016/2017
Bayernliga
Auswahl:   
 
EHC Waldkraiburg - Vereins-/Stadioninfos EHC Waldkraiburg
"Die Löwen"
1:5
(0:3, 1:1, 0:1)
EV Lindau
"Islanders"
EV Lindau - Vereins-/Stadioninfos
3/1/0/1 (Heim: 2/1/0/0)  Die letzten 5 Spiele
(S3-S2-N1-N)
3/1/0/1 (Auswärts: 0/1/0/1)
Spitzenform - Spitzenform Tendenz der letzten 5 Spiele Spitzenform - Spitzenform
2 Spiele in Serie gewonnen Aktuelle Serie 4 Spiele in Serie gewonnen
25.03.2017 - 13:57
Perfekter Start ins Finale für die EV Lindau Islanders
Perfekter Start ins Finale für die EV Lindau Islanders

Welch fulminanter Start der EV Lindau Islanders in die Finalserie. Gleich mit 5:1 (3:0, 1:1, 1:0) gewannen die Lindauer Spiel Eins der Best of Five Serie beim EHC Waldkraiburg und eroberten das Heimrecht vom EHC.



Entscheidend war der Start, den die Lindauer hinlegten. Wurde in Auswärtsspielen in diesen Play-Offs die Anfangsphase von den Islanders häufig einmal verschlafen, waren sie diesmal voll da. „Man hat gesehen, dass die Mannschaft vor allem auch darauf heiß war, die zwei Niederlagen gegen den EHC in den Gruppenspielen zu korrigieren“, sagte Dustin Whitecotton.

Dieses Vorhaben setzten die Gäste von Anfang an um und überraschten die Löwen mit hoher Laufbereitschaft, Tempo und Zug zum Tor. Schon nach sieben Minuten war es einmal mehr Simon Klingler, der sein bereits siebtes Play-Off Tor erzielte. Keine zwei Minuten später feierten die Islanders dann eine Premiere. Ausgerechnet im Finale erzielte der 19jährige Julian Tischendorf sein erstes Tor im Seniorenbereich für den EVL und brachte die Lindauer mit 2:0 in Front. Auch das Powerplay lief wieder gut. Beim ersten Versuch in Überzahl gelang den Inselstädtern zwar kein Treffer, sie hielten den Druck aber auch aufrecht, als die Gastgeber wieder komplett waren und wurden dafür belohnt. Petr Heider nahm einen Rückpass von Michal Mlynek direkt ab und traf nach 13 Minuten zum 0:3 in den Winkel.

Mit diesem Ergebnis im Rücken kontrollierten die Islanders die Partie weiter gegen geschockte Gastgeber. Sie konnten sogar nachlegen. Einmal mehr war es in Überzahl, als Jeff Smith nach einer Passfolge über Petr Heider und Andreas Farny die Scheibe humorlos zum 0:4 in den Winkel knallte (31.).

Das erste Lebenszeichen der Löwen kam dann aber recht schnell. Die Gastgeber hatten dabei in der 34. Minute gleich zwei Mann mehr auf dem Eis, als Andreas Paderhuber vollstrecken und das 1:4 erzielen konnte. Zu mehr reichte es trotz Aufbäumens im Schlussabschnitt für die Waldkraiburger nicht. Zu hoch war die Hypothek aus dem ersten Drittel, zu konzentriert verteidigten die Lindauer um den guten Korbinian Sertl ihr Tor. Dass mit Philipp Haug dann auch noch ein Verteidiger sieben Minuten vor Feierabend das 1:5 vorbereitete (Jeff Smith fälschte unhaltbar ab), rundete den gelungenen Abend für den EVL ab.

„Die ersten 30 Minuten waren hervorragend von meiner Mannschaft. Danach hat man aber schon gesehen, dass Waldkraiburg das so nicht hinnehmen wollte. Deshalb bin ich überzeugt, dass wir am Sonntag eine ganz andere EHC- Mannschaft sehen werden und es noch eine lange Serie werden wird“, warnte Whitecotton gleich nach der Schlusssirene. Der Blick in die jüngere Vergangenheit gibt ihm dabei recht: Im letztjährigen Halbfinale gewannen die Islanders das erste Spiel in Waldkraiburg ebenfalls recht deutlich, um anschließend dreimal in Serie zu verlieren und auszuscheiden. Auch diesmal haben die Lindauer die Löwen gereizt – allerdings machen sie einen hungrigeren und stabileren Eindruck, als im Vorjahr.

Das zweite Finale am Sonntag wird in dieser Hinsicht sicher Aufschluss geben und zeigen, wohin die Reise geht. Die Bedeutung dieser Partie ist also noch einmal gestiegen.

 

 

EHC Waldkraiburg – EV Lindau Islanders 1:5 (0:3, 1:1, 0:1). Tore: 0:1 (06:22) Klingler (Cech, Fuchs), 0:2 (08:12) Tischendorf (Katjuschenko J., Koberger S.), 0:3 (12:41) Heider (Mlynek, Farny), 0:4 (32:41) Smith (Powerplay -Farny, Heider), 1:4 (33:43) Paderhuber (Powerplay 2 - Hilpert, Kaltenhauser), 1:5 (53:16) Smith (Haug, Farny). Strafminuten: Waldkraiburg 6, Lindau 8. Zuschauer: 1093.

Verfasser: EVL Medienservice
Veröffentlicht von Norman Flaake
25.03.2017 - 13:58
Heimvorteil Ade
Heimvorteil Ade

Spiel 1 der „Best-of-5“-Serie im Playoff-Finale zwischen dem EHC Waldkraiburg und dem EV Lindau geht an die Islanders vom Bodensee. Am Freitagabend unterlagen die Löwen aus der Industriestadt nach einem schwachen Auftritt mit 1:5 in der Raiffeisen Arena und gaben damit ihren vermeintlichen Heimvorteil ab. Diesen gilt es jetzt schnellstmöglich zurückzugewinnen.



EHC-Coach Rainer Zerwesz hatte nach der Partie kein Problem, seinem Trainerkollegen Dustin Whitecotton zum ersten Sieg  zu gratulieren: „Das war völlig verdient. Wir waren 60 Minuten nicht bereit, Playoff-Hockey zu spielen, darum sind wir auch verdient als Verlierer vom Eis gegangen“ sagte Zerwesz auf der Pressekonferenz nach dem Spiel. „Am Sonntag müssen wir ein anderes Gesicht zeigen und das werden wir auch. Denn so einen Auftritt will ich nicht noch einmal sehen“ so der 48-Jährige weiter.

 

Bereits im ersten Drittel legten die Lindauer das Fundament für den späteren Sieg. In der siebten Minute brachte Simon Klingler die Gäste mit 1:0 in Führung (06:22) und keine zwei Minuten später legte Julian Tischendorf nach (08:12). Ihr erstes Powerplay ließen die Lindauer noch torlos verstreichen, doch nur zwei Sekunden nachdem der EHC wieder vollzählig war, schraubte Petr Heider mit einem Schuss von der blauen Linie das Ergebnis weiter in die Höhe (12:41).

 

Im mittleren Abschnitt gerieten die Hausherren erneut in Unterzahl und es dauerte nur 34 Sekunden, da musste sich Björn Linda im Löwen-Tor erneut geschlagen geben und Top-Torjäger Jeffrey Smith durfte das 4:0 bejubeln (32:41). Wenig später waren dann die Industriestädter mit sogar zwei Spielern mehr auf dem Eis vertreten und Andreas Paderhuber ließ von der blauen Linie nichts anbrennen (33:43).

 

Von der großen Aufholjagd, die im letzten Drittel geplant war, konnten die über 1000 Zuschauer – rund 30 davon aus Lindau- dann aber nicht viel sehen. Lindau verteidigte gut, blieb offensiv brandgefährlich und unterstrich seine Favoritenstellung in dieser Endspiel-Serie. So blieb es auch den Gäste vorbehalten, den 5:1-Endstand zu erzielen. Verantwortlich dafür war erneut Jeffrey Smith mit einem satten Schlagschuss von der blauen Linie.

 

Eishockey Oberliga 2016/ 2017, BEV-Playoff-Finale, Spiel 1. EHC Waldkraiburg – EV Lindau 1:5 (0:3/ 1:1/ 0:1). Stand der Serie „Best-of-5“: 0:1 . Tore: 0:1 06:22 Klingler S. (Fuchs T., Cech Z.), 0:2 08:12 Tischendorf J. (Katjuschenko J., Koberger S.), 0:3 12:41 Heider P. (Mlynek M., Farny A.), 0:4 32:41 Smith J. (Farny A., Heider P. PP1), 1:4 33:43 Paderhuber A. (Hilpert D., Marek J. PP2), 1:5 53:16 Smith J. (Haug P., Farny A.). Strafen: EHC Waldkraiburg 6 Strafminuten, EV Lindau 8 Strafminuten. Zuschauer: 1093.

Verfasser: Michael Gößl
Veröffentlicht von Norman Flaake
 
EV Lindau - Vereins-/Stadioninfos EV Lindau
"Islanders"
2:0
(0:0, 0:0, 2:0)
EHC Waldkraiburg
"Die Löwen"
EHC Waldkraiburg - Vereins-/Stadioninfos
3/1/0/1 (Heim: 3/0/0/0)  Die letzten 5 Spiele
(S3-S2-N1-N)
3/1/0/1 (Auswärts: 1/0/0/1)
Spitzenform - Spitzenform Tendenz der letzten 5 Spiele Spitzenform - Spitzenform
4 Spiele in Serie gewonnen Aktuelle Serie 2 Spiele in Serie gewonnen
27.03.2017 - 14:23
Lindau holt sich den zweiten Sieg gegen die Löwen
Lindau holt sich den zweiten Sieg gegen die Löwen

Mit dem Rücken zur Wand stehen ab sofort die Mannen von EHC-Waldkraiburg-Coach Rainer Zerwesz im Bayerischen-Eishockey-Playoff-Finale. Denn am Sonntag kassierten die Löwen beim EV Lindau auch im zweiten Spiel der „Best-of-5“-Serie eine Niederlage. Eine enge Partie endete mit 2:0, Zdeneck Cech traf dabei in der 54.Minute zur Führung, den Endstand besorgte Sebastian Koberger mit einem Empty-Net-Goal.



Nach der 1:5-Packung am Freitag in der Raiffeisen Arena, bei der den Lindauern alles gelang und die Löwen gleichzeitig einen Tag zum Vergessen erwischten, machten sich die Industriestädter mit großen Ambitionen auf den Weg zum Bodensee. Allerdings fehlten mit Michael Trox und Lukas Wagner kurzfristig zwei Angreifer, was die ganze Angelegenheit natürlich nicht gerade einfacher machte.

 

Bjön Linda und Korbinian Sertl auf Seiten der Gastgeber standen im Tor, doch hatte in den ersten 15 Minuten eigentlich nur Linda zu tun. Die Anfangsviertelstunde nämlich dominierten klar die Gastgeber, egal ob in den beiden Überzahlsituationen oder bei numerischen und personellen Gleichstand- Dustin Whitecottons Mannschaft drückte und drängte auf die Führung. Fabian Zick verzeichnete in der 16.Minute nach einem Konter die erste gute Chance für die Löwen, doch fiel genauso wenig ein Tor wie im folgenden ersten Powerplay des EHC.

 

Im zweiten Drittel sahen die 1147 Zuschauer die Löwen dann besser ins Spiel finden. Doch auch ihr zweites Powerplay ließen die Industriestädter torlos verstreichen. In der 29.Minute vergaben Zick und Nico Vogl dann eine schöne Kombination gegen Sertl und auch die beiden Versuche von der blauen Linie von Andreas Paderhuber eine Minute später brachten nicht den erwünschten Erfolg.

 

Das Schlussdrittel begannen die Löwen in Überzahl, doch nach wie vor stemmte sich Sertl im Tor der Gastgeber gegen den Rückstand und auch blieben die Waldkraiburger vor dessen Tor insgesamt zu harm- und glücklos. Nach einem kapitalen Fehlpass der EHC-Defensive machte sich Jeffrey Smith alleine auf in Richtung Löwen-Tor, doch Paderhuber konnte gerade noch eingreifen und ihn abdrängen. Lindau wurde nun wieder stärker und drängte verstärkt auf die inzwischen fällige Führung. Linda verhinderte abermals das 1:0 durch Smith mit einer Spagat-Abwehr in der 53.Minute, doch eine Minute später war er beim satten, flachen Schlagschuss von Zdenek Cech machtlos (53:38). Nico Vogl hatte vier Minuten später aus dem Slot zwar den Ausgleich auf dem Schläger, doch blieb Sertl der Sieger, zwei Minuten vor dem Ende rettet Lindau beim Schuss von Tomas Vrba der Pfosten. Rainer Zerwesz nahm seine Auszeit und holte 132 Sekunden vor dem Ende Keeper Linda vom Eis und ersetzte ihn durch einen weiteren Angreifer.  Das Risiko sollte aber nicht belohnt werden, denn 18 Sekunden vor dem Ende traf Sebastian Koberger ins verwaiste Löwen-Tor.

 

Eishockey Oberliga 2016/ 2017, BEV-Playoff-Finale, Spiel 2. EV Lindau - EHC Waldkraiburg 2:0 (0:0/ 0:0/ 2:0). Stand der Serie „Best-of-5“: 2:0 . Tore: 1:0 53:38 Cech Z. (Klingler S., Bigam T.), 0:2 59:43 Koberger S. (ENG). Strafen: EV Lindau 14 Strafminuten, EHC Waldkraiburg 12 Strafminuten,. Zuschauer: 1147.

Verfasser: Michael Gößl
Veröffentlicht von Norman Flaake
27.03.2017 - 15:36
Zweiter Sieg im Finalkrimi für die EV Lindau Islanders
Zweiter Sieg im Finalkrimi für die EV Lindau Islanders

Jetzt sind die EV Lindau Islanders ganz nah dran an ihrem zweiten bayrischen Meistertitel. Mit dem 2:0 (0:0, 0:0, 2:0)- Sieg gegen den EHC Waldkraiburg holten die Lindauer vor 1174 Zuschauern den zweiten von drei zum Titel notwendigen Erfolgen.



Es war ein wahrer Krimi, den die Zuschauer in der fast ausverkauften Eissportarena Lindau geboten bekamen. 60 Minuten lang bearbeiteten sich die beiden Finalisten hart aber fair, erspielten sich eine Fülle von Torchancen, scheiterten aber lange Zeit an den besten Akteuren in diesem Spiel, den Torhütern Korbinian Sertl und Björn Linda.

Diese beiden sorgten nahezu im Alleingang dafür, dass die spannende Partie bis sechseinhalb Minuten vor dem Ende torlos blieb. Den Bann brach dann ein laserartiger Direktschuss von Zdenek Cech, der bei einem schnellen Lindauer Gegenzug den klugen Querpass von Simon Klingler direkt nahm und ins Tor donnerte.

Die ohnehin an diesem frühlingshaften Tag besondere Atmosphäre in der Eissportarena am Bodensee erreichte zu diesem Zeitpunkt ihren Höhepunkt. Eingestimmt wurden die Zuschauer mit der Bayernhymne und den Kleinschülern des EVL, die vor Wochenfrist Landesliga- Meister wurden. Dazu knüpften die Gastgeber gleich an ihre Leistung vom ersten Spiel an und hatten durch Zdenek Cech gleich nach 32 Sekunden die erste Möglichkeit, die Linda vereitelte. Dem folgte ein vom EVL überlegen geführtes Drittel gegen defensiv eingestellte Gäste, die versuchten, die Räume für die Lindauer möglichst eng zu halten und selbst Konter anzusetzen. Diese fanden aber Antworten, da sie mehr Zug zum Tor entwickelten. So wie Jiri Mikesz, der nach 14 Minuten nur die Schulter von Linda traf.

Danach wurde aber der EHC gefährlicher. Bei einer angezeigten Strafe gegen den EVL verzog Fabian Zick knapp. Derselbe Spieler war es auch, der nach dem von den Islanders gut abgewehrten Unterzahlspiel, Sekunden vor der Pause an Sertl scheiterte.

Diesen Schwung nahmen die Löwen mit ins zweite Drittel, in dem sich das Blatt wendete. „Wir waren da ein wenig planlos und lustlos“, bewertete Trainer Dustin Whitecotton den Auftritt seiner Mannschaft in diesem Abschnitt, in dem Waldkraiburg aggressiver wirkte und läuferisch Vorteile hatte. Gleich zweimal mussten die Lindauer alle Kräfte aufbieten, um in Unterzahl ohne Gegentor zu bleiben. Mehrfach war Sertl zur Stelle, auch der Pfosten half den Islanders gerade in einer Phase zwischen der 26. und 34. Minute, in der das 0:1 möglich war.

Aber auch dieses Drittel war ein Spiegelbild des ersten. In den letzten fünf Minuten des Abschnittes kämpften sich die Gastgeber zurück ins Spiel und hatten selbst noch die große Chance zur Führung, als Jiri Mikesz ganz knapp an der langen Ecke vorbeizielte (35.). „Unsere dritte und vierte Reihe haben uns dann einiges an Energie zurückgebracht“, wies Whitecotton auf die harte Arbeit seines gesamten Teams hin, das sich mehr und mehr die Spielanteile vom EHC zurückholte.

Das große Signal zur Wende gab es dann in Unterzahl. 46 Minuten waren gespielt, als Jeff Smith einen Konter startete. Der EVL-Torjäger wurde zwar von Andreas Paderhuber entscheidend gestört, konnte aber die Scheibe im gegnerischen Drittel behaupten, wertvolle Sekunden von der Uhr nehmen und wurde anschließend sogar selbst noch gefoult, so dass die Inselstädter bald darauf ihrerseits in Überzahl antreten konnten.

 

Hier verhinderte Linda mit einem sensationellen Reflex gegen Michal Mlynek und anschließend noch gegen Petr Heider die Führung. Aber nur wenig später musste auch Sertl alles zeigen, um gegen Nico Vogl zu bestehen (49.). Die Partie wurde immer intensiver und spannender und sah auch den EVL im Pech, als Smith nach 53 Minuten nur den Pfosten traf, ehe Cech dann die Lindauer mit dem 1:0 erlöste.

Waldkraiburg schaltete nach dem Rückstand sofort auf Angriffsmodus um und erhöhte den Druck. Vogl und Thomas Vrba (Pfostenschuss) hatten sofort den Ausgleich auf dem Schläger, zu viel mehr kamen die Löwen aber nicht, weil die Lindauer sich mit allem was sie hatten wehrten und einen Schuss nach dem anderen blockten. Dies war umso notwendiger, als der EVL die letzten beiden Minuten auch noch in Unterzahl spielen musste.

Ohne Torwart und mit sechs gegen vier Feldspieler belagerten die Gäste nun das Lindauer Tor, leisteten sich dann aber einen kapitalen und spektakulären Fehler. Jakub Marek wollte einen Rückpass spielen, allerdings war kein Abnehmer dafür da, so dass die Scheibe über die ganze Eisfläche rutschte und zum 2:0 im leeren EHC- Tor landete. 17 Sekunden vor Schluss war durch dieses 50 Meter Eigentor die Entscheidung gefallen. Den Treffer bekam Sebastian Koberger zugeschrieben, der den Puck vor Mareks Pech geblockt hatte.

Ein besonderer dramaturgischer Höhepunkt, der die Zuschauer endgültig begeisterte und den Lindauern nun den Vorteil in dieser Finalserie gibt. Drei Gelegenheiten bieten sich den Islanders, um Sieg Nummer Drei zu erreichen. Die nächste am Freitag auswärts in Waldkraiburg. Das vierte Spiel würde dann am Sonntag wieder im Eichwald stattfinden.

EV Lindau Islanders – EHC Waldkraiburg 2:0 (0:0, 0:0, 2:0). Tore: 1:0 (53:38) Cech (Klingler, Bigam); 2:0 (59:43) Koberger (Empty Net). Strafminuten Lindau 12, Waldkraiburg 14. Zuschauer 1174.

Verfasser: EVL Medienservice
Veröffentlicht von Norman Flaake
 
EHC Waldkraiburg - Vereins-/Stadioninfos EHC Waldkraiburg
"Die Löwen"
-:- EV Lindau
"Islanders"
EV Lindau - Vereins-/Stadioninfos
3/1/0/1 (Heim: 2/1/0/0)  Die letzten 5 Spiele
(S3-S2-N1-N)
3/1/0/1 (Auswärts: 0/1/0/1)
Spitzenform - Spitzenform Tendenz der letzten 5 Spiele Spitzenform - Spitzenform
2 Spiele in Serie gewonnen Aktuelle Serie 4 Spiele in Serie gewonnen
 
EV Lindau - Vereins-/Stadioninfos EV Lindau
"Islanders"
-:- EHC Waldkraiburg
"Die Löwen"
EHC Waldkraiburg - Vereins-/Stadioninfos
3/1/0/1 (Heim: 3/0/0/0)  Die letzten 5 Spiele
(S3-S2-N1-N)
3/1/0/1 (Auswärts: 1/0/0/1)
Spitzenform - Spitzenform Tendenz der letzten 5 Spiele Spitzenform - Spitzenform
4 Spiele in Serie gewonnen Aktuelle Serie 2 Spiele in Serie gewonnen
 
EHC Waldkraiburg - Vereins-/Stadioninfos EHC Waldkraiburg
"Die Löwen"
-:- EV Lindau
"Islanders"
EV Lindau - Vereins-/Stadioninfos
3/1/0/1 (Heim: 2/1/0/0)  Die letzten 5 Spiele
(S3-S2-N1-N)
3/1/0/1 (Auswärts: 0/1/0/1)
Spitzenform - Spitzenform Tendenz der letzten 5 Spiele Spitzenform - Spitzenform
2 Spiele in Serie gewonnen Aktuelle Serie 4 Spiele in Serie gewonnen