Spieltagsrückblick - 3. Spieltag
Bayernliga Vorrunde 2018/2019
Bayernliga
Auswahl:   
 
TEV Miesbach - Vereins-/Stadioninfos TEV Miesbach 6:5 n.P.
(3:2, 0:1, 2:2)
TSV Erding
"Gladiators"
TSV Erding - Vereins-/Stadioninfos
5. Platz - 3 Pkt.
1/0/0/1 - 10:7 Tore
Tabelle 6. Platz - 3 Pkt.
1/0/0/1 - 8:5 Tore
1/0/0/1 (Heim: 1/0/0/1)  Die letzten 5 Spiele
(S3-S2-N1-N)
1/0/0/1 (Auswärts: 0/0/0/1)
Ziemlich ausgeglichen - Ziemlich ausgeglichen Tendenz der letzten 5 Spiele Ziemlich ausgeglichen - Ziemlich ausgeglichen
1 Spiel in Serie gewonnen Aktuelle Serie 1 Spiel in Serie verloren
13.10.2018 - 12:22
TEV schlägt den TSV Erding mit 6:5 nP

In einem engen Spiel gewinnt der TEV Miesbach vor 320 Zuschauern mit 6:5 (3:2, 0:1, 2:2,1:0) nach Penaltyschießen. 



Bereits nach 16 Sekunden nutzt Erding eine Unachtsamkeit in der Hintermannschaft und trifft zum 1:0 durch Jeske. Trotz guter Chancen dauert es bis zur 10. Minute bevor Michael Grabmaier auf Zuspiel von Slavicek und Zahora den Ausgleich erzielt. Jedoch nutzt Erding eine der wenigen Chancen durch Krzizok zum 1:2. Dann ein Doppelschlag innerhalb von 50 Sekunden: Bobby Slavicek trifft bei 5 gegen 3 Überzahl auf Zuspiel von Kathan und Deml und Christian Czaika trifft bei 5 gegen 4 auf Zuspiel von Felix Feuerreiter und Deml. Damit ging es auch in die Drittelpause. Im 2. Drittel musste Timon Ewert und Stephan Stiebinger verletzt in der Kabine bleiben. So kam Anian Geratsdorfer zu seinem ersten Saisonspiel und zeigte eine gute Partie . Es war ein offenes Spiel und es dauert bis zur 36. Minute bis Erding durch Krzizok ausgleichen konnte. Und die Gäste starteten auch besser ins letzte Drittel und gingen durch Zimmermann abermals in Führung. Danach folgte die stärkste Phase des TEV in der sie zwei der zahlreichen Torchancen nutzen konnten. Die Treffer erzielte Luca Herden auf Zuspiel von Grabmaier und Zahora zum 4:4, sowie Martin Zahora auf Zuspiel von Slavicek zur Führung. Leider konnte der Vorsprung nicht über die Zeit gerettet werden. Dem TEV fehlte die Cleverness die Uhr runterzuspielen und musste 1 Minute vor Schluss den Ausgleich abermals durch Zimmermann hinnehmen. So ging es bei 3 gegen 3 in die Overtime. Hier hatte Grabmaier und Slavicek beste Chancen das Tor für den Extrapunkt zu erzielen, scheiterten aber jeweils am Torhüter. Danach musste der TEV 2 Minuten in Unterzahl spielen, da eine Strafe wegen spielen mit 4 Mann gepfiffen wurde. Hier wurde aufopferungsvoll gekämpft, doch sobald der TEV komplett war, gab es wieder 2 Minuten wegen Stockschlag, sodass die letzten 30 Sekunden wieder bei 3 gegen 4 Spieler zu überstehen war. Mit Glück und einem guten Geratsdorfer rettete sich der TEV ins Penaltyschießen. Hier traf Grabmaier und Czaika und nachdem bei Erding nur Michel traf, gab es den Extrapunkt. Insgesamt ein verdienter Sieg in einem guten Bayernligaspiel. Am Sonntag reist der TEV zum TSV Peißenberg. Hier können Ewert und Stiebinger wahrscheinlich wieder mitwirken, sodass Trainer Simon Steiner die Aufstellung unverändert lassen kann. Peißenberg hatte am Freitag spielfrei, da das Auswärtsspiel gegen Geretsried auf den 11.11 verlegt wurde. Somit treten sie ausgeruht und mit einem neuen Importspieler an. Anstelle von Daniel Arnost, der bereits nach 2 Spieltagen aussortiert wurde, verpflichteten die Eishackler den 25jährigen Kanadier Daniel Clairmont. Der Stürmer spielte vergangene Saison in der OL Nord bei Timmendorf und wechselte zu Saisonbeginn nach Schweden. Dort konnte er sich jedoch nicht durchsetzen und trainierte am Mittwoch erstmals mit. „ Wir hatten 2 enge Spiele in der Vorbereitung gegen Peißenberg und wissen dass wir nur mit einer Top-Einstellung dort erfolgreich sein können“, blickt Trainer Simon Steiner voraus und ergänzt: mein Ziel waren mindestens 3 Punkte am Wochenende, sodass wir uns den heute verlorenen Punkt am Sonntag wiederholen müssen“. Spielbeginn in Peißenberg ist um 17 Uhr.

Verfasser: Stefan Moser
Veröffentlicht von Christian Ottinger
 
EHC Königsbrunn - Vereins-/Stadioninfos EHC Königsbrunn 3:4 n.V.
(2:1, 0:1, 1:2)
HC Landsberg
"Riverkings"
HC Landsberg - Vereins-/Stadioninfos
13. Platz - 0 Pkt.
0/0/0/2 - 11:18 Tore
Tabelle 7. Platz - 3 Pkt.
1/0/0/1 - 10:8 Tore
0/0/0/2 (Heim: 0/0/0/1)  Die letzten 5 Spiele
(S3-S2-N1-N)
1/0/0/1 (Auswärts: 0/0/0/1)
Die Formkurve zeigt klar nach unten - Die Formkurve zeigt klar nach unten Tendenz der letzten 5 Spiele Ziemlich ausgeglichen - Ziemlich ausgeglichen
2 Spiele in Serie verloren Aktuelle Serie 1 Spiel in Serie gewonnen
13.10.2018 - 12:14
Punktgewinn für Königsbrunn

Mit 3:4 nach Verlängerung verliert der EHC Königsbrunn denkbar knapp gegen die „Riverkings“ des HC Landsberg, holt sich aber seinen ersten Punkt. Dabei wäre noch mehr drin gewesen, denn die Brunnenstädter hatten es kurz vor Spielende noch selbst in der Hand.

 

 



EHC-Coach Fabio Carciola musste heute ohne den gesperrten Lukáš Hruzík antreten, und auch Hayden Trupp durfte aufgrund seiner Verletzung die Partie nur von der Tribüne aus ansehen. Dafür konnte der EHC zwei Neuzugänge präsentieren, im Tor stand heute Donatas Žukovas, und im Angriff lief zum ersten Mal Christian Wittmann auf. Zuletzt schnürte er seine Schlittschuhe für den Oberligisten Sonthofen.

Der EHC startete eher verhalten in die Partie, beide Mannschaften spielten nicht von Anfang an mit offenen Karten. Doch Königsbrunn kassierte früh Strafzeiten und musste in doppelter Unterzahl spielen. Allerdings konnten die Riverkings diesen Vorteil nicht nutzen, in einfacher Überzahl waren die Gäste dann aber doch erfolgreich und gingen in der neunten Spielminute in Führung. Für Königsbrunn war dies wohl das Startsignal, denn ab dann übernahmen der EHC die Partie und konnte durch einen spektakulären Treffer von Marc Streicher nach nur drei Minuten ausgleichen. Die Brunnenstädter blieben am Drücker und legten drei Minuten später mit einer sehenswerten Aktion von Lukas Fettinger zur 2:1 Führung nach. Bis zum Ende des Drittels war der EHC die bessere Mannschaft, verpasste es aber weitere Tore nachzulegen.

Das Mitteldrittel gehörte den Gästen, Landsberg drängte auf den Ausgleich. Aber auch die Riverkings ließen beste Möglichkeiten liegen, in der 25. Spielminute wurden gleich zwei 100%ige Chancen ausgelassen. Doch der EHC kassierte jetzt wieder Strafzeiten, Landsberg konnte so in Überzahl zum 2:2 ausgleichen. Bis zur Pause fielen aber keine weiteren Treffer.

Im letzten Spielabschnitt lieferten sich beide Teams einen offenen Schlagabtausch, Königsbrunn erhöhte in Überzahl auf 3:2. Allerdings hatten auch die Gäste noch einen Pfeil im Köcher und glichen vier Minuten später aus. Die Schlussphase gehörte aber dem EHC, der sich klare Chancen erarbeitete, aber im Abschluss scheiterte. Nach 60 Minuten stand es immer noch 3:3, die Entscheidung musste in Overtime fallen.

In der bis zu fünf Minuten langen Verlängerung traten nun beide Teams mit jeweils 3 Feldspielern an. Ausgerechnet Michael Fischer, der letztes Jahr noch in den Playoffs für den EHC auflief, sorgte mit seinem Treffer nach feiner Einzelleistung für den Landsberger Zusatzpunkt. Königsbrunn kann aus dem Spiel ebenfalls einen Zähler mitnehmen und wartet weiterhin auf den ersten Sieg. Allerdings müssen die Brunnenstädter dringend an den Wechseln arbeiten, drei Strafzeiten wegen zu vielen Spielern auf dem Eis sind eindeutig zu viel.

Königsbrunn verliert am Ende etwas unglücklich das Derby gegen Landsberg, kann aber auf der gezeigten Leistung aufbauen. Vor allem Neuzugang Donatas Žukovas wusste im Tor der Brunnenstädter zu überzeugen und zeigte eine souveräne und tadellose Partie. Nach dem Spiel wurde er zurecht als bester Spieler der Königsbrunner gewählt.

EHC-Coach Fabio Carciola kritisiert die vielen Königsbrunner Strafzeiten: „In Gleichzahl waren wir das bessere Team, den Sieg haben wir heute leider verschenkt. Nun müssen wir am Sonntag in Schongau disziplinierter und konzentrierter auftreten und weg von der Strafbank bleiben.“

Tore: 0:1 Sturm (T. Fischer, Kerber) (9.), 1:1 Streicher (Carciola) (12.), 2:1 Fettinger (15.), 2:2 Reuter (Menge, Curmann) (35.), 3:2 Forster (Auger) (42.), 3:3 Menge (Sturm) (46.), 3:4 n.V. M. Fischer (62.)

Strafminuten: EHC Königsbrunn 16 HC Landsberg 6 Zuschauer: 833

Verfasser: Horst Plate
Veröffentlicht von Christian Ottinger
 
EC Bad Kissingen - Vereins-/Stadioninfos EC Bad Kissingen
"Wölfe"
4:3 n.P.
(0:0, 2:1, 1:2)
EHF Passau
"Black Hawks"
EHF Passau - Vereins-/Stadioninfos
8. Platz - 3 Pkt.
1/0/0/1 - 9:7 Tore
Tabelle 10. Platz - 3 Pkt.
1/0/0/1 - 8:9 Tore
1/0/0/1 (Heim: 1/0/0/0)  Die letzten 5 Spiele
(S3-S2-N1-N)
1/0/0/1 (Auswärts: 0/0/0/1)
Ziemlich ausgeglichen - Ziemlich ausgeglichen Tendenz der letzten 5 Spiele Ziemlich ausgeglichen - Ziemlich ausgeglichen
1 Spiel in Serie verloren Aktuelle Serie 1 Spiel in Serie gewonnen
 
ESC Dorfen - Vereins-/Stadioninfos ESC Dorfen
"Eispiraten"
9:3
(1:2, 3:0, 6:1)
EHC Klostersee EHC Klostersee - Vereins-/Stadioninfos
11. Platz - 2 Pkt.
0/1/0/1 - 6:9 Tore
Tabelle 2. Platz - 6 Pkt.
2/0/0/0 - 8:5 Tore
0/1/0/1 (Heim: 0/1/0/0)  Die letzten 5 Spiele
(S3-S2-N1-N)
2/0/0/0 (Auswärts: 1/0/0/0)
Ziemlich ausgeglichen - Ziemlich ausgeglichen Tendenz der letzten 5 Spiele Die Leistung stimmt - Die Leistung stimmt
1 Spiel in Serie verloren Aktuelle Serie 2 Spiele in Serie gewonnen
12.10.2018 - 23:10
Gegen wirklich starkes Klostersee mussten die Eispiraten über ihre Grenzen gehen
Lange auf Messers Schneide steht unterm Strich ein Dorfener 9:3-Sieg

Dorfen  -  Wahnsinnseishockey wurde gestern Abend den über 500 Zuschauern geboten. Mit 9:3 (1:2, 2:0, 4:1) fertigten die ESC-Eispiraten den EHC Kloostersee ab – nur war der bei weitem keine sechs Tore schlechter.



  Im ESC-Lager war es befürchtet worden: Lukas Miculka hinderte seine Fingerverletzung aus just der Boxeinlage mit Bobby Wren im letzten Testspiel gegen die Grafinger an einem Einsatz. Dafür lief erstmals der Litauer Povilas Verenis auf. Der hatte auch nach 45 Sekunden allein davonstürmend die erste Torchance, wurde aber bei seinem Rückhandversuch noch abgedrängt. Die Partie hatte sofort volle Fahrt aufgenommen. In Unterzahl kamen die Eispiraten in der 3. Minute zur „Mutter aller Chancen“, als Andreas Attenberger und Florian Brenninger entwischten, aber letzterer an Torhüter Gräubig scheiterte.

  Die nächste Hinausstellung gegen die Eispiraten münzte dann Raphael Kaefer prompt zur Gästeführung um. Dorfen schüttelte sich nur kurz und in einem offenen Schlagabtausch lenkte Ernst Findeis einen Schuss von Tobias Brenninger zum 1:1 in die EHC-Maschen. Wieder in Überzahl, ging Klostersee durch den Schweden Andreas Persson wieder in Führung. Dieses Drittel endete auch mit einer ESC-Strafzeit, bei der zweimal ein Verteidiger den Puck noch von der Linnie kratzte.

  Und das Spiel nahm an Intensität nach Wiederbeginn noch zu. Eine Strafe gegen Kaefer brachte schnell Dorfens Ausgleich, als Verenis einen Schuss von Florian Mayer ins Kreuzeck lenkte. Der Pfosten rettete dann für Hingel im ESC-Tor, der in der Folge sensationelle Paraden zeigte. Auch sein gegenüber stand ihm in nichts nach. Und der litauische Neuzugang im ESC-Trikot legte bei erneuter Überzahl mit einem wahren Kraftakt das 3:2 nach. So wie das Spiel immer umkämpfter wurde, nahmen auch die Strafzeiten zu. 2 Sekunden waren gegen den ESC noch auf der Uhr, da jagte Mario Sorsak den Puck zum 4:2 ins EHC-Tor, nachdem Mark Waldhausen den Puck abgefangen hatte. In der letzten Minute vor der erneuten Sirene blieb Gräubig gegen Fl. Brenninger, T. Brenninger und Tomas Vrba unglaubliche drei Mal Sieger.

  Wer geglaubt hatte, es ginge auf dem Niveua weiter – stark gefehlt! Klostersee warf verständlicherweise alles nach vorne und der ESC war 37 Sekunden nach Wiederbeginn bereits wieder in Unterzahl. Und das Penaltykilling beherrschten die Samanski-Schützlinge an diesem Abend besonders gut. Von Attenberger klasse bedient, vollendete Sorsak zum 4:2 und wurde nach Verenis zum zweiten Doppelpacker. Klostersee gab weiter Vollgas und forderte Hingel im ESC-Tor Wahnsinnsparaden ab. Es folgte eine ESC-Strafzeit und Unterzahltreffer Nr. 3 durch Verteidiger Mayer nach Vorarbeit des starken Verenis.  Und für die Eispiraten legte Christian Göttlicher auch noch das  7:2 nach. In doppelter Überzahl gelang Nicolai Quinlan eine kleine Ergebniskosmetik zum 3:7. Nachdem drei Klosterseer gemeinsam auf die Sünderbank marschierten, krönte Vrba einen seiner ganz starken Auftritte zum 8:3. Weiter ging es mit mit zwei Mann und da machte Findeis mit dem Treffer zum 9:3 seinen Doppelpack.

  Statistik:  0:1 (7.) Kaefer (März, Wieczorek / 5-4), 1:1 (10.) Findeis (T. Brenninger), 1:2 (14.) Persson (Rische, Wren / 5-4), 2:2 (23.) Verenis (Fl. Mayer / 5-4), 3:2 (24.) Verenis (5-4), 4:2 (35.) Sorsak (Waldhausen / 4-5), 5:2 (42.) Sorsak (Attenberger / 4-5), 6:2 (46.) Mayer (Verenis / 4-5), 7:2 (51.) Göttlicher (Attenberger), 7:3 (54.) N. Quinlan (Kaefer / 5-3), 8:3 (58.) Vrba (5-3), 9:3 (60.) Findeis (5-3); Strafminuten: ESC 28 / EHC 20; Zuschauer: 520

Verfasser: Helmut Findelsberger
Veröffentlicht von Norman Flaake
13.10.2018 - 12:20
EHC Klostersee beim ESC Dorfen

Bauchlandung für die Rot-Weißen im Auswärts-Derby. Nach zwei überwiegend überzeugenden Vorstellungen zum Auftakt ist die Mannschaft um Kapitän Bernd Rische am Freitagabend von den Eispiraten des ESC Dorfen in die harte Wirklichkeit zurückgeholt worden. Wenngleich man sich beim 3:9 um Einiges unter Wert geschlagen geben musste, war die geschlossene Teamleistung der Gastgeber anerkennenswert. Die spielerische Dominanz der Truppe von Dominik Quinlan über weite Strecken im ersten und zweiten Abschnitt mit einer Vielzahl herausgespielter Chancen waren nicht genug, um die Punkte oder auch nur einen Teilerfolg mit nach Hause zu nehmen.



Die nach den ersten 20 Spielminuten eigentlich zu mikrige 2:1-Führung wurde im Mitteldrittel bei unnötigen Strafzeiten schnell verschenkt. Beste Möglichkeiten zum Ausgleich blieben nach dem 2:3 auf der Strecke. Dazu kamen haarsträubende Abspielfehler beziehungsweise extrem riskante Diagonalpässe in der eigenen Zone, die vom Gegner dankend aufgenommen und verwertet wurden. Drei (!) Shorthander fing sich der EHC in dieser Phase ein, als die Partie noch auf beide Seiten hätte kippen können. Dass anschließend auf Seiten der Eispiraten alles perfekt lief und bei den Quinlan-Schützlingen so gut wie nichts mehr, kennt man aus derartig kuriosen Spielverläufen. Noch deutlicher schlitterte man letztich auch in die Niederlage, weil es am Ende vor lauter Frust mit der Disziplin nicht mehr zu weit her war.

ESC Eispiraten Dorfen: Thomas Hingel (Simon von Fraunberg); Fabian Kanzelsberger, Florian Mayer, Mark Waldhausen, Johannes Kroner, Alexander Rauscher, Michael Numberger, Alexander kanzelsberger; Tobias Brenninger, Povilas Verenis, Ernst Findeis, Florian Brenninger, Tomas Vrba, Andreas Attenberger, Mario Sorsak, Sandro Schroepfer, Christian Göttlicher, Alexander Vogelhuber, Christoph Lönnig.

EHC Klostersee: Dominik Gräubig (Lisa Hemmerle); Bernd Rische, Nicolai Quinlan, Marinus Kritzenberger, Maximilian Merz, Stefan Krumbiegel, Felix Kaller, Sebastian Sterr, Maximilian Pröls; Philipp Quinlan, Bob Wren, Andreas Persson, Gennaro Hördt, Raphael Kaefer, Veit Wieczorek, Thomas Hummer, Matthias Baumhackl, Jens Glombitza, Marvin Kablau, Vitus Gleixner, Louis Bölingen.

Torfolge: 0:1 (6:05) Raphael Kaefer (Veit Wieczorek, Maximilian Merz – 5:4); 1:1 (9:19) Ernst Findeis (Tobias Brenninger); 1:2 (13:38) Andreas Persson (Bob Wren, Bernd Rische – 5:4); 2:2 (22:35) Povilas Verenis (Florian Mayer – 5:4); 3:2 (23:48) Povilas Verenis (5:4); 4:2 (34:11) Mario Sorsak (Mark Waldhausen – 4:5); 5:2 (41:56) Mario Sorsak (Andreas Attenberger – 4:5); 6:2 (45:22) Florian Mayer (Povilas Verenis, Mark Waldhausen – 4:5); 7:2 (50:24) Christian Göttlicher (Andreas Attenberger); 7:3 (53:50) Nicolai Quinlan (Philipp Quinlan – 5:3); 8:3 (58:45) Tomas Vrba (Mark Waldhausen, Florian Brenninger – 5:3); 9:3 (59:07) Povilas Verenis (Ernst Findeis – 5:3).

Strafminuten: ESC Eispiraten Dorfen 28; EHC Klostersee 20.

Hauptschiedsrichter: Dennis Miel.

Zuschauer: 520.

Verfasser: Peter Lechner
Veröffentlicht von Christian Ottinger
 
ERV Schweinfurt - Vereins-/Stadioninfos ERV Schweinfurt
"Mighty Dogs"
4:5
(1:1, 2:2, 1:2)
EV Füssen EV Füssen - Vereins-/Stadioninfos
3. Platz - 5 Pkt.
1/1/0/0 - 9:6 Tore
Tabelle 1. Platz - 6 Pkt.
2/0/0/0 - 12:4 Tore
1/1/0/0 (Heim: 0/1/0/0)  Die letzten 5 Spiele
(S3-S2-N1-N)
2/0/0/0 (Auswärts: 0/0/0/0)
Die Leistung stimmt - Die Leistung stimmt Tendenz der letzten 5 Spiele Die Leistung stimmt - Die Leistung stimmt
2 Spiele in Serie gewonnen Aktuelle Serie 2 Spiele in Serie gewonnen
13.10.2018 - 12:17
Eishockey-Krimi in Schweinfurt geht mit 5:4 an den EV Füssen

Der EV Füssen hat einen wahren Eishockey-Krimi beim stark in die Saison gestarteten Aufsteiger Schweinfurt mit 5:4 für sich entschieden (1:1, 2:2, 2:1). Trotz widriger Umstände wie dem staubedingten späten Eintreffen sowie dem Fehlen der DNL-Spieler und der Stammkräfte Christian Krötz, Ron Newhook und Mauro Seider hatten die Füssener auf sämtliche Vorlagen der Gastgeber immer eine Antwort parat, und ließen sich die erstmalige Führung in der 52. Minute nicht mehr nehmen.



Der EVF kam durch die mangelnde Vorbereitung erst schwer in Tritt, bereits in der 3. Minute hieß es 1:0 für die Mighty Dogs direkt nach einem Bully im EVF-Drittel. Bei einem Unterzahlkonter wäre beinahe der zweite Treffer gefallen, im Gegenzug konnte Markus Vaitl aber ausgleichen. Nach zehn Minuten kam das Team von Trainer Andi Becherer dann immer besser in Schwung, und hatte bis Ende des insgesamt recht ausgeglichenen Abschnitts die besseren Chancen, unter anderem traf Tobias Meier die Latte.

Diesen Verlauf gab es dann ebenso im Mitteldrittel. Schweinfurt startete wieder stark, diesmal dauerte es nur 24 Sekunden bis zum 2:1. Als eineinhalb Minuten später nach einem Konter auch noch das 3:1 fiel, schien das Spiel klar in Richtung der Gastgeber zu kippen. Aber der EVF zeigte erneut Nehmerqualitäten, schlug in Überzahl durch Lubos Velebny von der blauen Linie und kurz darauf durch einen Abstauber von Marius Klein nach Schuss von Meier eiskalt zurück. In der Folge hatten die Schwarz-Gelben einige Möglichkeiten, um erstmals in Führung zu gehen, diese wäre mittlerweile auch verdient gewesen. Das Spiel wurde in dieser Phase sehr aggressiv geführt, was auch in einer Schlägerei endete. Sie brachte den Protagonisten eine längere Phase auf der Strafbank ein.

Beim Stand von 3:3 ging es in den letzten Abschnitt, und wie konnte es anders sein, auch hier legte Schweinfurt mit starkem Beginn und in Überzahl einen Treffer nach. Diesem 4:3 ging aber nach Meinung der Füssener eine Regelwidrigkeit voraus. Der Unparteiische sah das anders und verhängte nochmals eine Strafzeit gegen die reklamierenden Gäste. Diese wurde aber unbeschadet überstanden, Trainer Becherer hatte kurz vor Ablauf auch noch eine Auszeit genommen. Mit Folgen, denn kaum wieder komplett gelang Samuel Payeur der Ausgleich, ehe Marc Besl mit der ersten EVF-Führung im Spiel den Siegtreffer erzielte. In der Schlussphase war die Partie nichts für schwache Nerven, doch der Eissportverein ließ nichts mehr anbrennen und brachte das knappe Ergebnis über die Zeit.

Das Füssener Team hat sich beim starken Aufsteiger nie unterkriegen lassen, und sich mit Moral und Mannschaftsgeist sowie auf einen fehlerfreien Benedikt Hötzinger im Tor gestützt den dritten Sieg in der noch jungen Saison verdient. (MiL)

Tore: 1:0 (3.) Rypar (Schadewaldt/4-4), 1:1 (5.) Vaitl (Nadeau, Wood/5-4), 2:1 (21.) Rypar (Straka, Trolda), 3:1 (23.) Oertel (Ledin, Grüner), 3:2 (26.) Velebny (Vaitl, Nadeau/5-4), 3:3 (29.) Klein (Meier, Velebny), 4:3 (46.) Straka (Schadewaldt, Rypar/5-4), 4:4 (49.) Payeur (Velebny, Dropmann), 4:5 (52.) Besl (Keller). Strafminuten Schweinfurt 18 plus 10 für Schäfer, Füssen 22 plus 10 für Simon. Zuschauer 635.

 

Verfasser: Michael Lang
Veröffentlicht von Christian Ottinger
14.10.2018 - 09:51
Spitzenspiel im Icedome

Nicht nur die Tatsache, dass der amtierende Spitzenreiter Füssen zu Gast im Icedome war, sondern auch das Auftreten der Mighty Dogs machte die Freitagspartie zum Spitzenspiel. Trainer Andreas Becherer fasste in der Pressekonferenz das Spiel treffend zusammen: „Es war der erwartet schwere Gegner heute, wir wussten was auf uns zukommt. Schweinfurt hat eine sehr, sehr gute Mannschaft. […] Unterm Strich, sag ich jetzt mal, war es ein glücklicher Sieg.“



Zu Beginn der Partie nutzten die Mighty Dogs gleich aus, dass die Gäste schlechter ins Spiel kamen. In der dritten Spielminute hob Patrik Rypar nach einem Bully im Fallen die Scheibe zum Führungstreffer der Mighty Dogs ins Tor. Allerdings ließ die Antwort der Gäste nicht lange auf sich warten und Markus Vaitl nutzte ein Powerplay zum 1:1 Ausgleich (5. Minute). Eine Minute später passte Stephan Trolda vor dem Tor quer zu Josef Straka, doch Benedikt Hötzinger wehrte die Scheibe mit der Schulter ab. Danach kamen die Gäste besser ins Spiel und bauten mehr Druck auf, so dass auf beiden Seiten ein schnelles Spiel entstand, das aber zu keinen weiteren Toren im ersten Drittel mehr führte.

Dafür gingen die Mighty Dogs nach der Pause schnell erneut in Führung. 24 Sekunden nach Anpfiff erzielte Patrik Rypar das 2:1 für die Schweinfurter. Und keine zwei Minuten später verwandelte Martin Oertel einen Abpraller zum 3:1. Dabei sollte er aber leider nicht bleiben, denn Velebny Lubos nutzte in der 26. Minute erneut eine Überzahl zum 3:2 Anschlusstreffer. Wenig später wehrte Ferdinand Dürr den Schuss von Tobias Meier noch ab, doch Marius Klein verwandelte den Abpraller zum 3:3 (29. Minute). Josef Strake hatte in der 34. und 37. Minute noch einmal Chancen für die erneute Führung, doch er scheiterte am Füssener Torhüter, so dass es mit dem Remi in die zweite Drittelpause ging.

Doch in der 46. Minute war der Tscheche dann erfolgreich. Christopher Schadewaldt passte in Überzahl zu Josef Straka, der zum 4:3 einnetzte. Doch die Gäste aus Füssen glichen erneut aus. In der 49. Minunte traf Samuel Payeur zum 4:4. Vier Minuten später bekamen die Mighty Dogs die Scheibe nicht aus dem eigenen Drittel und der EV Füssen ging zum ersten Mal in dieser Partie durch den Treffer von Marc Besl mit 4:5 in Führung. Die Mighty Dags waren nun in Zugzwang und gaben noch einmal alles um wieder auszugleichen. Doch auch der Einsatz eines sechsten Feldspielers anstelle von Goalie Ferdinand Dürr änderte nichts mehr an dem Sieg des EV Füssen. Aber trotz der knappen Niederlage feierten die Schweinfurter Fans ihre Mannschaft nach der Partie.

Und auch Trainer Zdenek Vanc war mit der Leistung seiner Mannschaft zufrieden: „Das war unser bestes Eishockey. Wir spielten sehr gut, wir liefen sehr gut und zeigten viele schöne Kombinationen. Ich war mit unserer Leistung heute zufrieden. Wenn wir spielen wie heute, habe ich keine Sorge, dass wir im nächsten Spiel punkten.“ Mit dieser Einstellung treten die Mighty Dogs am Sonntag, den 14.10.2018, um 17 Uhr gegen den HC Landsberg an.

Außerdem entfachte der dritte Vorstand Stefan Greier am Ende der Pressekonferenz noch einmal die Neugier der Fans: „In der kommenden Woche werden wir noch einen Neuzugang verkünden. Er wird aus der Nachbarschaft dazustoßen. Wir gehen davon aus, dass wir ihn zum nächsten Wochenende gleich spielberechtigt bekommen.“

 

 

 

Spielbericht: Mighty Dogs – EV Füssen 4:5 (1:1; 2:2; 1:2)

1:0 Patrik Rypar (Christopher Schadewaldt), 3. Minute,
1:1 Markus Vaitl (Eric Nadeau, Tyler Wood), 5. Minute, PP1
2:1 Patrik Rypar (Josef Straka, Stephan Trolda), 21. Minute
3:1 Martin Oertel (Viktor Ledin, Marcel Grüner), 23. Minute
3:2 Velebny Lubos (Markus Vaitl, Eric Nadeau), 26. Minute, PP1
3:3 Marius Klein (Tobias Meier, Velebny Lubos), 29. Minute
4:3 Josef Straka (Christopher Schadewaldt, Patrik Rypar), 46. Minute, PP1
4:4 Samuel Payeur (Velebny Lubos, Maximilian Dropmann), 49. Minute
4:5 Marc Besl (Marius Keller), 52. Minute

Strafzeiten: Mighty Dogs 18 + 10 (Schäfer), EV Füssen 22 + 10 (Simon)
Zuschauer: 635

Verfasser: Medienteam Mighty Dogs
Veröffentlicht von Norman Flaake
 
ESC Riverrats Geretsried - Vereins-/Stadioninfos ESC Riverrats Geretsried 4:5
(0:0, 2:1, 2:4)
TSV Peißenberg
"Eishackler"
TSV Peißenberg - Vereins-/Stadioninfos
12. Platz - 1 Pkt.
0/0/1/1 - 7:12 Tore
Tabelle 9. Platz - 3 Pkt.
1/0/0/1 - 12:11 Tore
0/0/1/1 (Heim: 0/0/0/0)  Die letzten 5 Spiele
(S3-S2-N1-N)
1/0/0/1 (Auswärts: 1/0/0/0)
Die Formkurve zeigt klar nach unten - Die Formkurve zeigt klar nach unten Tendenz der letzten 5 Spiele Ziemlich ausgeglichen - Ziemlich ausgeglichen
2 Spiele in Serie verloren Aktuelle Serie 1 Spiel in Serie verloren
11.11.2018 - 21:51
Unglückliche Heimpleite
Peissenberg entführt die ersten Punkte aus Geretsried

Zweiter Akt im Doppel-Heimspielwochenende. Nach dem erkämpften Sieg gegen Bad Kissingen wollte sich der ESC die nächsten Punkte sichern, doch mit dem TSV Peissenberg war ein starker Gegner zu Gast. In der Vorbereitung setzte es bei den Eishackler eine 8:0 Klatsche, die Männer von Ludwig Andrä und Andreas Dornbach waren gewarnt.



Bedingt durch zwei frühe Strafzeiten, spielte sich das Geschehen in den ersten 10 Minuten fast ausschließlich vor dem Tor von Martin Morczinietz ab. Mit etwas Glück (vor der Linie gerettet, Pfosten) und einigen guten Paraden, überstanden die Rats diese Druckphase unbeschadet. Mit Jorde und Horvath wanderten anschließend zwei ESC-Spieler gleichzeitig in die Kühlbox, doch wieder hielt die Abwehr dem Peissenberger Dauerbeschuss stand. Nach vorne ging nicht viel, durch die vielen Strafzeiten sahen die Zuschauer im Heinz-Schneider Eisstadion ein ziemlich zerfahrenes Spiel.


Weg von der Kühlbox, rein in das Tor vom TSV Peissenberg, so die Devise für den zweiten Spielabschnitt. Der Plan ging zunächst auf. In Überzahl fasste sich Ondrej Horvath auf halblinker Position vor Felix Barth ein Herz und versenkte die Scheibe unhaltbar im Kreuzeck (26.). Wieder war es die erste Reihe die nachlegen konnte, Torschütze diesmal Klaus Berger. Ein TSV-Verteidiger rutschte direkt hinter dem Tor aus, Stefano Rizzo schaltete am schnellsten und bediente Berger, der mit einem Schuss ins kurze Eck auf 2:0 erhöhen konnte (29.). Peissenberg meldete sich mit einem Unterzahltreffer von Novak zurück (31.), es entwickelte sich ein heißer Fight. Das Tor gab den Gästen gehörig Auftrieb, der Druck auf die ESC-Abwehr wurde wieder größer. Apropos Abwehr: Diese wurde personell immer mehr dezimiert. Nino Poch ist schon länger verletzt, zusätzlich meldete sich Dominic Fuchs vor dem Spiel anschlagen ab. Während der Partie mussten zudem Bernhard Jorde sowie Michi Wiedenbauer vorzeitig aufhören, so dass am Ende nur noch vier Verteidiger übrig waren.


Die Eishackler zogen ihr Powereishockey auch im Schlussdrittel weiter durch und erspielten sich zahlreiche Chancen. Nur verwerten konnte sie zunächst keiner, denn entweder war Martin Morczinietz im Weg oder man scheiterte am eigenen Unvermögen. Deutlich effektiver zeigten sich die Rats und wieder war es Ondrej Horvath in Überzahl. Nach einem Schuss über das Tor reagierte er blitzschnell und beförderte den Rebound zum 3:1 hinter Felix Barth (50.). Freilich nicht die Vorentscheidung, viel zu stark präsentierten sich die Gäste bisher. Estermaier verkürzte auch postwendend auf 3:2 (51.) und es kam noch schlimmer, denn wieder knapp eine Minute später erzielte Höfler den Ausgleich (52.). Nun ging es Schlag auf Schlag, diesmal hatten die Rats eine gute Antwort. Michi Hölzl packte hinter dem Tor tief in die Trickkiste, benutzte Felix Barth als Bande und brachte die Rats wieder in Führung (52.). Ebenso gut die Antwort der Eishackler, Martin Andrä zielte ganz genau und plötzlich war das Match wieder ausgeglichen (53.). Die Torflut wollte einfach nicht aufhören, beide Verteidigungsreihen schwammen gewaltig. Es kam wie es kommen musste, die Eishackler gingen knapp fünf Minuten vor Schluss erstmalig in Führung. Eichberger verwertete die mustergültige Vorlage von Höfler zum 4:5 (55.) und brachte sein Team auf die Siegerstraße. Die Rats versuchten nochmal alles aber auch mit dem 6. Feldspieler sollte es nicht mehr klappen, Peissenberg brachte den knappen Vorsprung über die Zeit.


Fazit: Der ESC verliert das Tor-Roulette im letzten Drittel, kann sich aber eigentlich nicht viel vorwerfen. Die Eishackler präsentierten sich erwartet stark und stehen am Ende zwar glücklich, aber nicht unverdient als Sieger fest. Nun soll am Freitag ausgerechnet in Pegnitz der Knoten auch Auswärts platzen, am Sonntag ist Königsbrunn zu Gast.

 

11.11.2018 ESC Geretsried – TSV Peissenberg 4:5 (0:0/2:1/2:4)


Tore: Ondrej Horvath (2), Klaus Berger, Michael Hölzl


Beihilfen: Stefano Rizzo (2), Daniel Merl (2), Ondrej Horvath,

Luis Rizzo


Strafen: ESC Geretsried 16 Min.
TSV Peissenberg 16 Min.


Zuschauer: 522

Verfasser: Presse ESC Geretsried
Veröffentlicht von Norman Flaake
12.11.2018 - 11:17
Sieg in Geretsried!!!
Eishackler holen sich das Sechs Punkte Wochenende

Gelungenes Wochenende für den TSV Peißenberg. Es war einmal mehr ein harter Kampf gegen eine Kompromisslose Geretsrieder Mannschaft, die wenige Fehler sofort ausnutzt.



Die „Eishackler“ sind die erste Mannschaft in dieser Saison, die Geretsried zu Hause besiegen konnte. Die ersten 20 Minuten waren eigentlich dafür ausgelegt, gleich zu Beginn den Weg in die Erfolgsspur zu finden, es waren 7 Strafzeiten die sich die „Riverrats“ leisteten, die aber der TSV nicht ausnutzen konnte. Bis zur 14. Minute dauerte es, bis der erste Nennenswerte Torschuss auf das Gehäuse von Felix Barth kam, um den Verlauf einmal deutlich zu machen.
Die Scheibe fand in diesem Drittel aber in keines der beiden Tore.

Im 2. Drittel verflachte das Spiel ein wenig, Geretsried fand aber besser in das Spiel vielleicht aufgrund dessen, weil Sie von der Strafbank fernblieben. In der 26. (Ondrej Horvath) und 29. Minute (Klaus Berger), wurden die „Eishackler“ für ihre ausgelassenen Möglichkeiten aus dem ersten Drittel, konsequent bestraft mit zwei Toren. Es ist vermehrt dieser „Hallo-wach-Effekt“, den die Spieler von Trainer Sepp Staltmayr brauchen, warum das so ist kann sich vermutlich keiner erklären aber eines muss man sagen dem Spannungsaufbau tut es sehr gut, wenn das Spiel im Nachhinein positiv für die „Eishackler“ endet. In der 31. Minute konnte nämlich Dominik Novak den Abpraller, des Schusses von Florian Barth über die Linie drücken. Der Anschlusstreffer war zu diesem Zeitpunkt sehr wichtig, dass zeigt auch das sich die „Eishackler“ nicht einfach hängen lassen und trotzdem weiter machen und sich nicht aus dem Konzept bringen lassen, da der Treffer zum 1:2 aus Eishackler-Sicht in Unterzahl geschossen wurde.

Die ersten beiden Drittel waren jetzt nicht gerade schön anzuschauen, konnte ja auch keiner Ahnen, dass sich die beiden Mannschaften die Highlights für den Schlussabschnitt aufheben.

Denn im letzten Drittel ging es ordentlich zur Sache und es entwickelte sich ein rasantes Spiel beider Mannschaften, Mit „Hochs“ und „Tiefs“ ging es in die letzten 10 Minuten. In der 50. Minute spielten die „Eishackler“ in Unterzahl und dies nutzte erneut Ondrej Horvath zum 3:1. Es schien irgendwie, als hätte diese Heimstärke der „Riverrats“ weiterhin bestand, aber nur eine Minute später war es Tobias Estermaier der den Schuss von Leo Zink entscheidend abfälschen konnte und wiederrum eine Minute später, konnte Florian Höfler auf Pass von Manfred Eichberger den viel umjubelten Ausgleich zum 3:3 erzielen. Daraufhin nahm der Geretsrieder Trainer Ludwig Andrä seine Auszeit, mit Erfolg. Noch in der gleichen 52. Minute ging Geretsried wieder in Führung durch Michael Hölzl. 4:3. Wieder ein Rückschlag. Dachte man sich, aber zurück schlagen können die „Eishackler“ auch, direkt im Anschluss gelang Martin Andrä der 4:4 Ausgleichstreffer und schon kam wieder Hoffnung auf, dieser Heimstärke den ersten Kratzer hinzuzufügen und in der 55. Minute war es Manfred Eichberger, der endgültig die Schlussphase einläutete, mit seinem Alleingang den er zum 4:5 durch die Beine abschloss. Die letzten Fünf Spielminuten brachte man mit hartem Kampf und Siegeswillen über die Zeit, denn auch die Unterzahl-Situation überstand man noch 3 Minuten vor Ende und auch der sechste Feldspieler half den „Rats“ nichts mehr und so blieb es beim verdienten Auswärtserfolg in Geretsried.

Verfasser: Presse TSV Peißenberg
Veröffentlicht von Norman Flaake
 
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Die Formkurve zeigt klar nach unten - Die Formkurve zeigt klar nach unten Tendenz der letzten 5 Spiele Ziemlich ausgeglichen - Ziemlich ausgeglichen
2 Spiele in Serie verloren Aktuelle Serie 1 Spiel in Serie gewonnen