Spieltagsrückblick - Finale
Bayernliga Playoffs 2025/2026
Bayernliga
Auswahl:   
 
EHC Königsbrunn - Vereins-/Stadioninfos EHC Königsbrunn 4:1
(2:1, 2:0, 0:0)
ERV Schweinfurt
"Mighty Dogs"
ERV Schweinfurt - Vereins-/Stadioninfos
2/2/1/0 (Heim: 2/0/1/0)  Die letzten 5 Spiele
(S3-S2-N1-N)
2/0/0/3 (Auswärts: 0/0/0/2)
Spitzenform - Spitzenform Tendenz der letzten 5 Spiele Kleiner Durchhänger - Kleiner Durchhänger
4 Spiele in Serie gewonnen Aktuelle Serie 1 Spiel in Serie gewonnen
21.03.2026 - 15:15
Königsbrunn holt sich den ersten Sieg im Finale

Mit 4:1 gewinnt der EHC Königsbrunn am Freitagabend das erste Finalspiel gegen die "Mighty Dogs" des ERV Schweinfurt und führt nun mit 1:0 Siegen in der Best-of-Seven Serie. In der äußerst fair geführten Partie auf Augenhöhe hatten die Brunnenstädter dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung, der höheren Effizienz und mit Stefan Vajs im Tor das bessere Ende für sich.

Der EHC trat in der Partie mit fast dem gleichen Kader wie schon gegen Dingolfing an, Marco Sternheimer kehrte nach seinem schlimmen Unfall endlich wieder in die Mannschaft zurück. Coach Bobby Linke setzte auf bewährte Reihen in der Aufstellung. Im Königsbrunner Tor stand von Beginn an Routinier Stefan Vajs, als Backup saß Benni Beck auf der Bank.

 

 



Der EHC startete gut in die Partie und mit Zug nach vorne. Königsbrunn hatte zunächst mehr vom Spiel und brachte viele Scheiben vor das Tor der Gäste. Hochkarätige Chancen waren aber Mangelware. In der elften Spielminute hatten die Hausherren eine Topchance, die zwar folgenlos blieb, doch nur Sekunden später fiel der erste Treffer für Königsbrunn. Tobias Baader tankte sich auf der linken Seite bis vor das Schweinfurter Tor, legte sich die Scheibe auf die Rückhand und netzte zur 1:0 Führung ein. Die Mighty Dogs fanden aber die passende Antwort und glichen nur zwei Minuten später aus. In der 17. Spielminute traf dann Rückkehrer Marco Sternheimer zur erneuten Führung. Hinter dem Tor stehend nahm er die Scheibe an, fuhr vor das Tor und schlenzte den Puck zum 2:1 ins lange Eck. Gleich im Gegenzug hatten die Gäste eine Großchance, die jedoch ohne Zählbares blieb. Bis Drittelende fielen keine weiteren Tore mehr.

Im Mitteldrittel blieb es ein temporeicher Kampf auf Augenhöhe, beide Mannschaften kamen zu guten Torchancen. In der 23. Spielminute rettete der Pfosten die Königsbrunner, zwei Minuten später hatten die Hausherren eine sehr gute Gelegenheit zum nächsten Treffer. Den gab es aber in der 26. Spielminute zu sehen, als sich Lion Stange rechts von der gegnerischen blauen Linie bis vor das Tor durchschlängelte, seinen Gegenspieler austanzte und mit gutem Auge zum 3:1 einnetzte. Schweinfurt drängte auf den Anschlusstreffer, in der 29. Spielminute kamen die Gäste zu einigen guten Gelegenheiten. Goalie Stefan Vajs behielt aber die Kontrolle und entschärfte die Situation. Königsbrunn zog eine erste Strafzeit, die Mighty Dogs erhöhten nun den Druck in den nächsten Minuten. Statt dem Anschlusstreffer für Schweinfurt fiel aber das 4:1 für die Hausherren. In der 37. Spielminute gewann Clay Ellerbrock das Bully im gegnerischen Drittel, blieb im Scheibenbesitz und traf unbedrängt ins gegnerische Gehäuse. Kurz vor dem Pausenpfiff kam Ellerbrock zur nächsten Topchance, ein weiterer Treffer wollte aber nicht mehr fallen.

Vor dem letzten Spielabschnitt wechselten die Mighty Dogs ihren Goalie, statt Benedict Rossberg stand nun Leon Pöhlmann im Tor. Die Gäste standen jetzt vor der schweren Aufgabe, drei Treffer aufzuholen, die Uhr lief gegen Schweinfurt. Doch Königsbrunn blieb defensiv stabil, kam zu weiteren Kontern und ließ kaum Chancen zu. In der 47. Spielminute hatte Stefan Rodrigues den nächsten Königsbrunner Treffer auf dem Schläger, doch der Schweinfurter Goalie war auf der Hut. Ein weiteres Überzahlspiel konnten die Gäste nicht nutzen, der EHC verwaltete die Führung und spielte viel Zeit von der Uhr. In den letzten Spielminuten zogen die Mighty Dogs noch den Torhüter zugunsten eines weiteren Feldspielers, bis Spielende fielen aber keine weiteren Treffer mehr.

Königsbrunn geht damit verdient in der Serie mit 1:0 Siegen in Führung, doch Schweinfurt kann am Sonntag im eigenen Stadion und vor heimischer Kulisse ausgleichen. EHC-Coach Bobby Linke war nach dem Spiel zufrieden mit dem Ergebnis, fand aber auch Grund zu Kritik: „Wir hatten heute von Beginn an guten Zugriff auf das Spiel und viel von dem umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten. Du kannst aber nicht alles kontrollieren, Schweinfurt ist eine sehr gute Mannschaft. Die spielen schnell nach vorne und wenn du nicht aufpasst, entstehen gefährliche Situationen. Im ersten Drittel haben wir das ganz gut gemacht, im zweiten Abschnitt wollten wir noch kompakter verteidigen. Da haben zu viele individuelle Fehler zu gefährlichen Umständen geführt. Stefan Vajs hat uns aber komplett im Spiel gehalten und einen überragenden Job gemacht. Wir hatten das Glück auf unserer Seite und machten dann wichtige Treffer in Situationen, wo Schweinfurt am Drücker war. Das war der Dosenöffner in der Partie, mit dem Vorsprung haben wir das letzte Drittel gut über die Zeit gebracht. Am Ende des Tages steht der erste Sieg, den nehmen wir gerne mit. Wir wissen aber auch, dass wir noch Luft nach oben haben. Am Sonntag wird Schweinfurt ein anders Gesicht zeigen und sich den heimischen Fans ganz anders präsentieren. Bis dahin müssen wir uns regenerieren, ein paar Jungs sind nach einer langen Saison leider angeschlagen. Ich hoffe auf ein weiteres schönes Spiel, beide Mannschaften sind bemüht, gutes Eishockey zu spielen.“

Tore: 1:0 Baader (Bullnheimer, Streicher) (11.), 1:1 Cermak (Pohl, Homjakovs) (13.), 2:1 Sternheimer (Turcotte) (17.), 3:1 Stange (Riedl, Szegedin) (26.), 4:1 Ellerbrock (Riedl, Trupp) (37.)

Strafminuten: EHC Königsbrunn 6 ERV Schweinfurt 4 Zuschauer: 1114

Bildmaterial: https://diz-pix.de/

 

 

 

 

 

 

 

Verfasser: Presse EHC Königsbrunn
Veröffentlicht von Norman Flaake
21.03.2026 - 19:52
Finalauftakt geht an Königsbrunn

Endlich ist es wieder so weit: Erstmals seit der Saison 2011/2012 stehen die Mighty Dogs wieder im Finale um die bayerische Meisterschaft. Nach einem kräftezehrenden Halbfinale ging es für Spiel eins nach Königsbrunn, wo die routinierten Pinguine vom EHC warteten – bereits zum vierten Mal in Folge haben sich die Königsbrunner für die Finalserie qualifiziert. Für großartige Stimmung sorgten auch die zahlreichen Schweinfurter Fans, die per Bus oder PKW die Reise in den Süden angetreten hatten.



Während auf Schweinfurter Seite Pavel Bares und Kevin Adam fehlten, kehrte bei Königsbrunn Marco Sternheimer nach seiner Verletzung wieder in den Kader zurück. Geprägt war die Partie vor allem von großer Fairness, was sich auch in der geringen Anzahl an Strafzeiten widerspiegelte.

 

Den besseren Start in die Partie erwischten die Hausherren, doch spätestens nach zehn Minuten waren auch die Mighty Dogs voll im Finale angekommen. In der neunten Minute brachte Arturs Homjakovs die Scheibe erstmals gefährlich auf das Tor von Vajs, der jedoch sicher parierte. Im Gegenzug setzte der EHC ein erstes Ausrufezeichen: Tobias Baader setzte sich an der Bande gegen Kristers Donins durch, zog mit Tempo nach innen und überwand Roßberg zum 1:0. Die Schweinfurter fanden jedoch umgehend die passende Antwort: Tomas Cermak ließ einen Verteidiger stehen, zog mit Tempo vor das Tor und glich zum 1:1 aus. Das Team um Kapitän Kevin Heckenberger gewann dadurch sichtbar an Selbstvertrauen, und es entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe mit Chancen auf beiden Seiten. Kurz vor der Pause war es jedoch Rückkehrer Sternheimer, der seine Mannschaft erneut in Führung brachte – mit dem 2:1 ging es in die erste Drittelpause.

 

Im zweiten Abschnitt benötigten die Mighty Dogs einen kurzen Moment, um wieder in ihren Rhythmus zu finden. Die Gastgeber konnten diese Phase jedoch nicht nutzen, und es entwickelte sich erneut ein offener Schlagabtausch. In der 23. Minute setzte Collin Freibert den Puck noch an den Pfosten, und nur wenige Minuten später rächte sich diese verpasste Gelegenheit: Lion Stange verwertete eine Zwei-auf-eins-Situation eiskalt und erhöhte auf 3:1. Doch die Mighty Dogs steckten nicht auf, sondern drehten nun offensiv auf und erspielten sich mehrere gute Chancen. Immer wieder scheiterten sie jedoch am stark aufgelegten Vajs, der einen Schuss nach dem anderen entschärfte. Wie so oft im Eishockey fiel der Treffer dann auf der anderen Seite: In der 37. Minute kam Clay Ellerbrock nach einem gewonnenen Bully frei zum Abschluss und erhöhte auf 4:1.

 

Im letzten Drittel reagierten Semjon Bär und Sergej Waßmiller und brachten Leon Pöhlmann für Benny Roßberg ins Tor. Pöhlmann hielt seinen Kasten in der Folge zwar sauber, doch der Drei-Tore-Rückstand war gegen die defensivstarken Königsbrunner nicht mehr aufzuholen. Trotz weiterer Powerplays und gutem Pucklauf gelang kein weiterer Treffer für den ERV.

 

Insgesamt gelang es dem EHC, genau in den starken Phasen der Schweinfurter mit eigenen Treffern die entscheidenden Nadelstiche zu setzen und die Partie so für sich zu entscheiden.

 

Am morgigen Sonntag um 18 Uhr gilt es nun, die Serie im Schweinfurter Icedome auszugleichen und mit den lautstarken Fans als siebtem Mann im Rücken alles in die Waagschale zu werfen. Die Gäste werden hingegen alles daran setzen, sich früh in der Serie abzusetzen. Doch bis zum vierten Sieg ist es für beide Teams noch ein weiter Weg. Ein packendes und enges Spiel ist garantiert – und die Motivation bei den Mighty Dogs entsprechend groß, sich für die starke Saison am Ende zu belohnen.

 

STATISTIK:

 

Tore:

 

Stand Zeit Team Torschütze 1. Assist 2. Assist

1:0 10:55 EHCKB Baader T. Bullnheimer T. Streicher M.

1:1 12:39 ERVS Cermak T. Pohl P. Homjakovs A.

2:1 16:51 EHCKB Sternheimer M. Turcotte H. 

3:1 25:29 EHCKB Stange L. Riedl M. Szegedin L.

4:1 36:20 EHCKB Ellerbrock C. Riedl M. Trupp H.

Strafen: Königsbrunn 6 Min // Schweinfurt 4 Min

 

Highlights: https://www.sprade.tv/de/game/12317/ehc-koenigsbrunn-vs-schweinfurt-mighty-dogs

 

VEREINT IN WEISS-BLAU.

Verfasser: Medienteam Mighty Dogs Schweinfurt
Veröffentlicht von Norman Flaake
 
ERV Schweinfurt - Vereins-/Stadioninfos ERV Schweinfurt
"Mighty Dogs"
3:4
(1:1, 2:2, 0:1)
EHC Königsbrunn EHC Königsbrunn - Vereins-/Stadioninfos
2/0/0/3 (Heim: 2/0/0/1)  Die letzten 5 Spiele
(S3-S2-N1-N)
2/2/1/0 (Auswärts: 0/2/0/0)
Kleiner Durchhänger - Kleiner Durchhänger Tendenz der letzten 5 Spiele Spitzenform - Spitzenform
1 Spiel in Serie gewonnen Aktuelle Serie 4 Spiele in Serie gewonnen
22.03.2026 - 23:30
Wichtiger Auswärtssieg für den EHC Königsbrunn

Lange Zeit war die Partie zwischen dem EHC Königsbrunn und den "Mighty Dogs" des ERV Schweinfurt ausgeglichen, am Ende gewinnen die effektiveren Brunnenstädter die Begegnung mit 4:3. Dabei sah es im letzten Abschnitt lange nicht gut aus für den EHC.

Königsbrunn reiste mit dem gleichen Kader an wie schon im ersten Spiel am Freitag. Dafür stellte Coach Bobby Linke seine Reihen um. Im Königsbrunner Tor stand von Beginn an Routinier Stefan Vajs, als Backup saß Benni Beck auf der Bank.

 

 



Im Gegensatz zum ersten Spiel starteten beide Mannschaften mit viel Intensität in die Partie, Schweinfurt hatte sich viel vorgenommen und war deutlich offensiver eingestellt. Ein erstes Überzahlspiel ab der sechsten Spielminute konnten die Brunnenstädter nicht nutzen, die Hausherren verteidigten gut und störten erfolgreich den Spielaufbau. Kaum wieder in Gleichzahl, fiel das erste Tor für die Mighty Dogs. Ein Schlagschuss von der blauen Linie landete zum 1:0 im Königsbrunner Gehäuse. Der EHC ließ sich aber nicht aus der Ruhe bringen und glich in der 13. Spielminute aus. Bei einem schnellen Gegenstoß legte Hugo Turcotte die Scheibe für Johan Lorraine ab, der mit Augenmaß den Puck ins Tor zimmerte, sein Schuss wurde zuvor noch von einem Schweinfurter Verteidiger abgefälscht. Beide Mannschaften hatten noch die ein oder andere gute Chance. In der 15. Minute hatte der EHC den nächsten Treffer auf der Kelle, in der 18. Minute brachte Tim Bullnheimer noch im Fallen die Hartgummiescheibe aufs Tor. Am Ende der sehenswerten 20 Spielminuten blieb es beim leistungsgerechten 1:1.

Das Mitteldrittel startete turbulent, in der 21. Spielminute traf der Schweinfurter Josef Dana nur den Pfosten, im Gegenzug machte es der EHC zunächst besser. Vor dem Schweinfurter Tor landete der Puck direkt bei Hugo Turcotte, der eiskalt zum 1:2 für Königsbrunn einschob. Richtig freuen konnte sich der EHC nicht, denn nur eine Minute spielten die Mighty Dogs einen Konter blitzsauber aus, der sträflich freistehende Kevin Heckenberger traf zum prompten 2:2 Ausgleich. Nur eine Minute später kassierte der EHC den nächsten Treffer zum 3:2 durch Tomas Cermak, der ebenfalls schön herausgespielt war. Danach hatten die Gastgeber noch Überzahl, doch statt dem vierten Treffer glich Königsbrunn per Shorthander zum 3:3 aus. Nach Scheibeneroberung im eigenen Drittel enteilte Johan Lorraine seinen Gegenspielern und schloss seinen Alleingang mit einem Schuss durch die Hosenträger ab. Das Spiel blieb ausgeglichen, in der 32. Spielminute hatte Königsbrunn in Überzahl eine Topchance, Schweinfurt dafür in der 36. Spielminute. Nach Drittelende ging es mit dem 3:3 ein letztes Mal in die Kabinen.

Im letzten Spielabschnitt erhöhten die Hausherren die Schlagzahl und drängten auf die Entscheidung. Schweinfurt vergab aber zunächst einen Penalty in der 42. Spielminute und hatte danach sogar doppelte Überzahl, verpasste es aber, sich aufs Scoreboard zu bringen. Der ERV dominierte die ersten Minuten, Königsbrunn hatte kaum Zugriff auf die Partie. Erst ab der 50. Spielminute fanden die Brunnenstädter zurück in die Begegnung und erarbeiteten sich wieder Chancen. Den entscheidenden Treffer setzte dann Marco Sternheimer in der 57. Minute, nach einem unglücklichen Scheibenverlust eines Schweinfurter Verteidigers schnappte er sich die Scheibe und vollstreckte alleinstehend vor dem Goalie zum 3:4 für die Brunnenstädter. Gleich nach diesem Wirkungstreffer gaben die Mighty Dogs nochmal alles und drängten auf den Ausgleich. Auch die Herausnahme des Goalies zugunsten eines weiteren Feldspielers blieb ohne Erfolg, so dass der EHC am Ende etwas glücklich, aber aufgrund der besseren Effizienz nicht unverdient als Gewinner vom Eis ging.

Damit geht Königsbrunn in der Serie Best-of-Seven mit 2:0 Siegen in Führung, doch Schweinfurt konnte die Gäste vor arge Probleme stellen. Am Dienstag findet ab 20 Uhr in der heimischen Pharmpur EISARENA Spiel drei statt, bei einem Sieg könnten sich die Brunnenstädter einen enorm wichtigen Vorteil herausarbeiten. EHC-Coach Bobby Linke hat viel Lob für beide Mannschaften: „Schweinfurt war wie erwartet sehr giftig, laufstark und körperlich präsent. Die haben uns das Leben heute sehr schwer gemacht. Wir haben ein paar Minuten gebraucht, um ins Spiel zu kommen. Stefan Vajs war heute mal wieder überragend und hat uns immer im Spiel gehalten, wenn es mal wieder brenzlig wurde. Im zweiten Abschnitt haben wir uns einige gefährliche Schnitzer geleistet, die Gefahr brachten. Wir machten dann aber auch immer unsere Tore, als Schweinfurt am Drücker war. Im letzten Abschnitt mussten wir hart verteidigen, Die Mighty Dogs hatten viel Spielkontrolle. Trotzdem blieben wir gefährlich, haben mit Mann und Maus verteidigt und auch in Unterzahl gut dagegengehalten. Am Schluss entscheidet ein kleiner Fehler, den wir dann ausnutzen. Wir haben vielleicht glücklich gewonnen, die Mannschaft hat aber viel investiert, harte Arbeit gezeigt und Schüsse geblockt. So haben wir uns immer wieder hochgepusht und müssen jetzt gut bis Dienstag regenerieren.“

Tore: 1:0 Alksnis (Donins, Cermak) (8.), 1:1 Lorraine (Turcotte, Rodrigues) (13.), 1:2 Turcotte (Lorraine) (21.), 2:2 Heckenberger (Melnikov, Asmus) (22.), 3:2 Cermak (Homjakovs, Dana) (23.), 3:3 Lorraine (28.), 3:4 Sternheimer (57.)

Strafminuten: ERV Schweinfurt 6 EHC Königsbrunn 8 Zuschauer: 1602

Bildmaterial: https://diz-pix.de/

 

 

 

 

 

 

 

Verfasser: Presse EHC Königsbrunn
Veröffentlicht von Norman Flaake
23.03.2026 - 14:26
Starker Auftritt bleibt unbelohnt
Knappe Niederlage in Spiel 2

Das erste Finalspiel im Schweinfurter Icedome seit knapp 14 Jahren bot vor mehr als 1.600 Zuschauern ein intensives und faires Spiel auf hohem Niveau. Im Vergleich zum Auswärtsspiel am Freitag traten die Mighty Dogs von Beginn an deutlich selbstbewusster auf. Im Kader fehlte Petr Pohl verletzungsbedingt, für ihn rückte Josef Dana in die erste Reihe, während Kevin Adam sowie Pavel Bares wieder ins Aufgebot zurückkehrten.



Früh im ersten Drittel erspielten sich die Mighty Dogs eine Zwei-auf-eins-Situation, doch der Pass von Tomas Cermak verfehlte die Kelle von Arturs Homjakovs um wenige Zentimeter, sodass dieser den Puck nur mit dem Schlittschuh annehmen konnte und nicht mehr rechtzeitig zum Abschluss kam. Dass die Mannschaft um Kapitän Kevin Heckenberger mit breiter Brust auftrat, zeigte sich bereits in den Anfangsminuten: mutige Angriffe, konsequent zu Ende gefahrene Checks und viel Präsenz auf dem Eis. Doch auch die Gäste waren von Beginn an hellwach und kamen in der vierten Minute zu einer großen Chance. Nach einer Strafzeit gegen Cermak mussten die Mighty Dogs früh in Unterzahl agieren, verteidigten jedoch stark und ließen den EHC kaum ins eigene Drittel kommen – erst 10 Sekunden vor Ende der Strafe kamen die Gäste erstmals in Formation. Kristers Donins belohnte die starke Anfangsphase schließlich mit dem Führungstreffer, als er einen Schuss von der blauen Linie direkt im Tor unterbrachte. Rund fünf Minuten später glichen die Gäste durch Lorraine jedoch wieder aus. Auch eine weitere Unterzahl überstand Schweinfurt souverän und kam durch Nils Melchior sogar zu einer Konterchance, die Torhüter Vajs jedoch vereiteln konnte.

 

Im zweiten Drittel setzte Josef Dana mit einem Lattentreffer das erste Ausrufezeichen, doch im Gegenzug nutzten die Gäste ein Missverständnis in der Schweinfurter Defensive eiskalt aus: Turcotte brachte den EHC in Führung. Die Antwort der Mighty Dogs ließ jedoch nicht lange auf sich warten: Nach starker Vorarbeit von Alex Asmus und Konstantin Melnikow traf Kevin Heckenberger zum 2:2-Ausgleich. Nur wenig später brach erneut Jubel im Icedome aus: Arturs Homjakovs behielt die Übersicht, kurvte durchs Angriffsdrittel und legte den Puck von hinter dem Tor per Rückhand vors kurze Eck, wo Cermak bereitstand und zur erneuten Führung einschob. Die Mighty Dogs hielten den Offensivdruck hoch, doch die Defensive des amtierenden Meisters aus Königsbrunn stand stabil und ließ nur wenige klare Abschlüsse zu – und wenn doch, war Vajs zur Stelle. In der 26. Minute, während des ersten Schweinfurter Powerplays, bestrafte der EHC erneut einen individuellen Fehler eiskalt: Der Puck versprang an der blauen Linie, Lorraine schaltete am schnellsten und glich mit einem Konter zum 3:3 aus. Es entwickelte sich ein intensiver Schlagabtausch, in dem Pöhlmann in Unterzahl stark gegen Sternheimer rettete. Trotz zahlreicher Chancen auf beiden Seiten blieb es nach zwei Dritteln beim Unentschieden.

 

Im Schlussabschnitt startete Schweinfurt erneut mit einer großen Möglichkeit. Im anschließenden Gerangel vor dem Tor entschieden die Schiedsrichter auf Penalty für die Mighty Dogs. Tomas Cermak trat unter großem Applaus an, scheiterte jedoch an Vajs, der das 3:3 festhielt. Kurz darauf spielte Schweinfurt sogar in doppelter Überzahl, ließ den Puck gut laufen, konnte daraus jedoch kein Kapital schlagen. In der Folge entwickelte sich ein Spiel, das zunehmend von starker Defensivarbeit und Zweikämpfen in der neutralen Zone geprägt war. Beide Teams suchten den Weg zum Tor, ließen aber gleichzeitig nur wenig zu. Vier Minuten vor Schluss fiel dann die Entscheidung: Nach einem weiteren individuellen Fehler im eigenen Drittel kam Marco Sternheimer ungestört zum Abschluss und erzielte den Siegtreffer für Königsbrunn. Trotz aller Bemühungen reichte es für die Mighty Dogs diesmal nicht mehr zum Ausgleich – Sekunden vor Schluss strich ein abgefälschter Schuss noch knapp am Pfosten vorbei.

 

Dank eines engagierten Auftritts und zahlreicher Chancen lag ein Sieg für Schweinfurt durchaus in der Luft. Doch individuelle Fehler und ein Gegner, der diese konsequent nutzte, machten am Ende den Unterschied. Die Serie steht damit 2:0 für Königsbrunn.

 

Bereits am kommenden Dienstag geht es weiter: Am 24.03. um 20 Uhr steht das nächste Spiel dieser packenden Finalserie an, in dem Schweinfurt den ersten Sieg einfahren will. Das nächste Heimspiel folgt am Freitag, den 27.03., ebenfalls um 20 Uhr im Icedome.

 

STATISTIK:

 

Tore:

 

Stand Zeit Team Torschütze 1. Assist 2. Assist

1:0 07:56 ERVS Donins K. Alksnis D. Cermak T.

1:1 12:01 EHCKB Turcotte H. Lorraine J. Rodrigues S.

1:2 20:58 EHCKB Turcotte H. Lorraine J. 

2:2 21:25 ERVS Heckenberger K. Melnikow K. Asmus A.

3:2 22:54 ERVS Cermak T. Homjakovs A. Dana J.

3:3 27:48 EHCKB Lorraine J. (4-5)  

3:4 56:01 EHCKB Sternheimer M.  

Strafen: Schweinfurt 6 Min // Königsbrunn 6 Min

 

Zuschauer: 1602 (+ 361 bei SpradeTV)

 

Highlights: https://www.sprade.tv/de/game/12319/schweinfurt-mighty-dogs-vs-ehc-koenigsbrunn

 

VEREINT IN WEISS-BLAU

Verfasser: Medienteam Mighty Dogs Schweinfurt
Veröffentlicht von Norman Flaake
 
EHC Königsbrunn - Vereins-/Stadioninfos EHC Königsbrunn 0:5
(0:1, 0:3, 0:1)
ERV Schweinfurt
"Mighty Dogs"
ERV Schweinfurt - Vereins-/Stadioninfos
2/2/1/0 (Heim: 2/0/1/0)  Die letzten 5 Spiele
(S3-S2-N1-N)
2/0/0/3 (Auswärts: 0/0/0/2)
Spitzenform - Spitzenform Tendenz der letzten 5 Spiele Kleiner Durchhänger - Kleiner Durchhänger
4 Spiele in Serie gewonnen Aktuelle Serie 1 Spiel in Serie gewonnen
25.03.2026 - 15:19
EHC Königsbrunn kassiert Heimschlappe

Lange Gesichter gab es nach dem Spiel zwischen dem EHC Königsbrunn und den "Mighty Dogs" des ERV Schweinfurt. Statt einem weiteren Sieg setzte es eine bittere und verdiente 0:5 Niederlage gegen effektive Gäste, die den Brunnenstädtern früh den Zahn zogen.

Königsbrunn trat mit dem gleichen Kader an, mit dem die ersten beiden Partien in der Serie Best-of-Seven gewonnen wurden. Allerdings musste der EHC auf Tobias Bader verzichten, der sich in der letzten Partie eine Verletzung zuzog und wohl nicht mehr im Finale auflaufen wird. Im Königsbrunner Tor stand zunächst Routinier Stefan Vajs, als Backup saß Benni Beck auf der Bank.

 

 



Beide Mannschaften boten von Beginn an eine schnelle und intensive Partie und erarbeiteten sich Chancen. Das erste Ausrufezeichen setzte Hugo Turcotte in der zweiten Spielminute, dessen Schuss aber nur das Gestänge traf. In der siebten Spielminute hatte Johan Lorraine eine gute Gelegenheit, nur eine Minute später hatte David Kaiser nach Anspiel von Marco Sternheimer die Führung auf dem Schläger. Doch Leon Pöhlmann im Schweinfurter Tor zeigte eine herausragende Partie und entschärfte alle Königsbrunner Chancen. In der 14. und 16. Spielminute scheiterte Hugo Turcotte erneut am gegnerischen Goalie. Die Gäste zeigten sich effektiver, zwei Minuten vor der Pause stand es plötzlich 0:1. Ein verdeckter Schuss fand den Weg ins Königsbrunner Gehäuse, der EHC hatte bis dahin noch mehr vom Spiel und die besseren Chancen. Nach 20 Spielminuten ging es dann ein erstes Mal in die Kabinen.

Im ersten Drittel ließen die Schiedsrichter noch viel laufen, im Mittelabschnitt setzte es erste Strafen für beide Mannschaften, die aber folgenlos blieben. Die Partie war ausgeglichen, den nächsten Treffer setzten jedoch die Gäste. Nach Scheibengewinn beim Bully im eigenen Drittel drängten die Schweinfurter blitzschnell nach vorne und trafen in der 33. Spielminute zum 0:2. Das Tor zeigte Wirkung, nur eine Minute später kassierte Königsbrunn den nächsten Treffer zum 0:3. Der EHC war zu weit weg vom Gegenspieler und agierte schläfrig. Ein Umstand, den die Gäste eiskalt ausnutzten und nahezu jeden Zweikampf gewannen. Die Brunnenstädter waren komplett von der Rolle und mussten kurz vor der letzten Pause sogar noch das 0:4 hinnehmen.

Auch im letzten Spielabschnitt wollte dem EHC nichts gelingen, in der 41. Spielminute erzielten die Gäste in Überzahl das 0:5, damit waren auch die letzten Hoffnungen auf eine Aufholjagd zerstört, die Partie damit längst gelaufen. Unrühmlicher Höhepunkt des letzten Drittels war das rüde Foul von Stefan Rodrigues, der zu Recht vorzeitig zum Duschen geschickt wurde und den Königsbrunnern am Freitag fehlen wird. Schweinfurt hatte dadurch noch fünf Minuten Überzahl, verwaltete aber geschickt die Partie und ging keine Risiken mehr ein. Am Ende gewinnen die Mighty Dogs aufgrund ihrer Cleverness und Effizienz verdient mit 0:5 und haben das Momentum nun wieder auf ihrer Seite.

Mit dem Sieg kann Schweinfurt in der Serie Best-of-Seven auf 2:1 verkürzen und am Freitag sogar ausgleichen. EHC-Coach Bobby Linke war nach der Partie enttäuscht vom Spielverlauf: „Heute haben wir zunächst gute Chancen herausgespielt, Schweinfurt hat aber nach dem ersten Drittel mit 1:0 geführt. Die haben einfach mehr Traffic vor dem Tor produziert und sich mit dem ersten Treffer belohnt. Wir wollten einige Dinge im zweiten Abschnitt besser machen, es ist aber beim Versuch geblieben. Viele Spieler waren nicht mal annähernd auf dem Niveau, was sie spielen könnten. Wir wollten uns ins Spiel reinbeißen, stattdessen haben wir einige Nackenschläge kassiert. Schweinfurt war heute eiskalt, wir haben dann Stefan Vajs aus dem Spiel genommen, um ihn zu schützen. Wir hatten da keinen Zugriff mehr auf die Partie. Bei den Gegentoren waren wir nicht bei unseren Gegenspielern und schauten einfach nur zu. Wir wollten das letzte Drittel nochmal ein Zeichen setzen, kassierten dann aber eine dumme Strafe und den fünften Treffer. Schweinfurt hat das danach auch gut verwaltet. Mir tut es für die Zuschauer leid, das war sicher nicht unsere beste Leistung und sicher nicht unser Anspruch. Wir haben einen schwarzen Tag erwischt, das müssen wir abhaken und uns auf Freitag gut vorbereiten. Ich wollte mich auch noch für die Aktion von Stefan Rodrigues entschuldigen, das hat im Sport nichts zu suchen. Es war keine schlaue Aktion von ihm, zum Glück hat sich sein Gegenspieler nicht ernsthaft verletzt und konnte weitermachen. Die Konsequenz muss er, müssen wir als Team jetzt tragen.“

Am nächsten Freitag treffen beide Mannschaften ab 20 Uhr in Schweinfurt ein weiteres Mal aufeinander, ehe es am Sonntag ab 18 Uhr zum eventuell letzten Heimspiel gegen die Mighty Dogs kommt.

Nicht nur vom Ergebnis war Königsbrunns erster Vorstand Tim Bertele enttäuscht: „842 Zuschauer sind einfach zu wenig, wenn eine Spitzenmannschaft wie Schweinfurt im Finale zu Gast ist. So eine Meisterschaft ist kein Selbstläufer, wir brauchen unsere Fans zur Unterstützung der Mannschaft. Am Sonntag rufe ich Jeden auf, ins Stadion zu kommen und den EHC in einem ausverkauften Stadion zu unterstützen.“

Tore: 0:1 Freibert (Melnikov, Heckenberger) (18.), 0:2 Dana (Homjakovs, Cermak) (33.), 0:3 Melchior (Bares, Pinsack) (35.), 0:4 Homjakovs (Dana, Cermak) (38.), 0:5 Diel (Cermak, Donins) (41.)

Strafminuten: EHC Königsbrunn 37 ERV Schweinfurt 10 Zuschauer: 842

Bildmaterial: https://diz-pix.de/

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Verfasser: Presse EHC Königsbrunn
Veröffentlicht von Norman Flaake
25.03.2026 - 18:25
Mighty Dogs melden sich stark zurück
0:5 Sieg und Shutout für Leon Pöhlmann

Bereits das dritte Finalspiel innerhalb von fünf Tagen bestritten die Mighty Dogs am Dienstagabend, als sie in Königsbrunn nach der denkbar engen Niederlage vom Sonntag auf eine Revange aus waren. Während am Sonntag trotz eines starken Spiels der Sieg aufgrund individueller Fehler noch ausbleiben sollte, gelang im Auswärtsspiel der Befreiungsschlag: ein deutlicher 0:5 Sieg ließ den ERV die Serie auf 2:1 verkürzen und macht bereits Mut für die weiteren Spiele. Während es auf Seiten der Mighty Dogs weiterhin ohne Petr Pohl gehen musste, fehlte den Gastgebern Tobias Baader.



Schon vom Start weg gingen beide Mannschaften mit viel Energie ins Spiel, und so ließen die ersten Torchancen nicht lange auf sich warten. Der erste Schreckmoment für den ERV geschah bereits in der zweiten Minute, als Hugo Turcotte die Scheibe ans Gestänge setzte. In den ersten 10 Minuten waren die Gastgeber insgesamt die etwas überlegene Mannschaft, doch die Schweinfurter Verteidigung arbeitete gut und auch Leon Pöhlmann hatte einen Sahnetag erwischt, so dass die Bemühungen des EHC ins Leere liefen. Die dritte Schweinfurter Reihe aus Nils Melchior, Georg Pinsack und Pavel Bares sorgte in der 10. Minute für ordentlich Druck vor dem gegnerischen Tor, doch auch Vajs hielt seine Pinguine vorerst im Spiel. Nach einer starken Chance von Dzerods Alksnis zog wenig später Collin Freibert von der blauen Linie ab und traf sauber platziert in den Winkel – mit seinem ersten Saisontor brachte er die Mighty Dogs damit mit 0:1 in Führung. Kurz darauf hatte Alksnis erneut eine starke Aktion, doch der Puck flog über die Latte, so dass es mit 0:1 in die erste Pause ging.

 

Ins zweite Drittel starteten die Gastgeber abermals mit einer frühen Chance durch Trupp und Ellerbrock, doch diese konnten ihre zwei auf eins Situation nicht vollenden, weil Pöhlmann hier abermals Herr der Lage blieb. In der Folge gerieten beide Mannschaften ins Powerplay, konnten daraus jedoch nichts zählbares mitnehmen. Nach etwas mehr als der halben Spielzeit setzte Josef Dana nach einem Puckgewinn am Bully zum Sprint an, holte sich die Scheibe und verwandelte abgeklärt zum 0:2. Nur zwei Minuten später schlug dann abermals Reihe 3 zu: nach viel Betrieb vor dem Tor von Vajs war es am Ende Nils Melchior, der den Puck zum 0:3 im Kasten unterbringen konnte, woraufhin Vajs im Tor des EHC durch Beck ersetzt wurde. Der Rückstand brachte Königsbrunn sichtlich aus dem Konzept, die Defensivarbeit wurde nachlässiger und die Spritzigkeit ließ ebenfalls nach – die Mighty Dogs agierten durch diese Führung wie beflügelt und legten kurz vor der Pause durch Arturs Homjakovs zum 0:4 nach.

 

Zu Beginn des letzten Abschnitts gingen die Mighty Dogs abermals in Überzahl, und diesmal sollte es klappen: Kristers Donins legte den Puck von hinterm Tor in den Slot, wo Alex Diel zum 0:5 verwertete. Spätestens jetzt schienen die Gastgeber das Spiel gedanklich bereits abgehakt zu haben, es folgte keinerlei Auflehnen mehr, stattdessen leider eine grobe Unsportlichkeit von Stefan Rodrigues: der Puck war bereits einige Meter entfernt, da stieß er Collin Freibert im Lauf von hinten direkt ins Gestänge des eigenen Tors, der danach sichtlich mitgenommen auf dem Eis liegen blieb und wohl nur durch Glück einer größeren Verletzung entgehen konnte. Rodrigues wurde für dieses Frustfoul folgerichtig mit einer 5 + Spieldauerstrafe belegt und zum vorzeitigen Duschen geschickt, er wird am Freitag somit ebenfalls fehlen. Die Mighty Dogs verwalteten das restliche Spiel geschickt und hielten viel Puckbesitz. Alles, was anschließend noch auf das Schweinfurter Tor kam, wurde von Leon Pöhlmann tadellos abgewehrt, der sich mit dem Shutout für eine starke Leistung belohnen konnte. 

 

Nach dem engen Spiel von Sonntag schlossen die Mighty Dogs in der Serie nun wieder auf und sind mit 2:1 nur noch knapp hinten. Nun heißt es, am Freitag die Heimkulisse des Icedomes zu nutzen und gemeinsam mit den Fans auf den Serienausgleich zu drängen. Anpfiff am 27.03. ist um 20 Uhr. 

 

STATISTIK:

 

Tore:

 

Stand Zeit Team Torschütze 1. Assist 2. Assist

0:1 17:20 ERVS Freibert C. Melnikow K. Heckenberger K.

0:2 32:47 ERVS Dana J. Homjakovs A. Cermak T.

0:3 34:00 ERVS Melchior N. Bares P. Pinsack G.

0:4 37:30 ERVS Homjakovs A. Dana J. Cermak T.

0:5 40:54 ERVS Diel A. (5-4) Cermak T. Donins K.

 

 

Strafen: Königsbrunn 12 + 5 (Rodrigues) + 20 (Rodrigues) // Schweinfurt 10 Min

 

Highlights: https://www.sprade.tv/de/game/12318/ehc-koenigsbrunn-vs-schweinfurt-mighty-dogs

 

VEREINT IN WEISS-BLAU.

Verfasser: Medienteam Mighty Dogs Schweinfurt
Veröffentlicht von Norman Flaake
 
ERV Schweinfurt - Vereins-/Stadioninfos ERV Schweinfurt
"Mighty Dogs"
5:3
(3:0, 1:1, 1:2)
EHC Königsbrunn EHC Königsbrunn - Vereins-/Stadioninfos
2/0/0/3 (Heim: 2/0/0/1)  Die letzten 5 Spiele
(S3-S2-N1-N)
2/2/1/0 (Auswärts: 0/2/0/0)
Kleiner Durchhänger - Kleiner Durchhänger Tendenz der letzten 5 Spiele Spitzenform - Spitzenform
1 Spiel in Serie gewonnen Aktuelle Serie 4 Spiele in Serie gewonnen
28.03.2026 - 13:52
EHC Königsbrunn muss erneut Federn lassen

Im vierten Finalspiel zwischen dem EHC Königsbrunn und den "Mighty Dogs" des ERV Schweinfurt konnten die Unterfranken mit 5:3 gewinnen und in der Serie Best-of Seven auf 2:2 Siege ausgleichen. Nach einem verheerenden Fehlstart kamen die Königsbrunner erst im Schlussabschnitt in die Partie, ließen dann aber zu viele Möglichkeiten liegen.

Königsbrunn trat mit dem gleichen Kader wie schon am Dienstag an. Allerdings musste der EHC auf Stefan Rodrigues verzichten, der aufgrund seiner Sperre eine Partie aussetzen musste. Im Königsbrunner Tor stand zunächst wie gewohnt Stefan Vajs, als Backup war Benni Beck mitgereist.

 

 



Von Beginn an zeigten die Gastgeber, dass sie diese Partie für sich entscheiden wollten und agierten mit viel Einsatz und Tempo. In der fünften Spielminute ging dann Schweinfurt in Führung, ein verdeckter Schuss von der blauen Linie fand den Weg ins Königsbrunner Tor. Nur 24 Spielsekunden später, gleiche Situation, gleiches Resultat. Erneut fand ein verdeckter Schuss von der blauen Linie den Weg ins Gehäuse der Brunnenstädter. Königsbrunn war nicht in der Partie angekommen und fand kein Mittel gegen die Angriffe der Mighty Dogs, die in der achten Spielminute durch den alleinstehenden Tomas Cermak auf 3:0 erhöhten. Nach einem ersten Überzahlspiel kam der EHC aber wieder in die Begegnung zurück, bis zur ersten Pause fielen jedoch keine weiteren Treffer mehr.

Auch im Mitteldrittel gaben die Gastgeber Vollgas und trafen in der 24. Spielminute zum 4:0, der EHC war zu weit weg von den Schweinfurtern, die gefühlt machen konnten, was sie wollten. Erst in der 28. Spielminute kamen die Königsbrunner zu einer ersten Torchance. Allerding bekamen die Hausherren nach einer Notbremse einen Penalty zugesprochen, der aber folgenlos blieb. Schweinfurt blieb die spielbestimmende Mannschaft, doch es steckte noch Leben im EHC, der in der 42. Spielminute den Anschlusstreffer zum 4:1 erzielen konnte. Nach Bullygewinn im gegnerischen Drittel landete ein Pass vom hinter dem Tor stehenden Lion Stange bei Tim Bullnheimer, der die Scheibe dann eiskalt einnetzte. Danach gab es Strafzeiten für beide Mannschaften, bis zur letzten Pause blieb die Partie ohne Zählbares.

Königsbrunn musste nun im Schlussabschnitt alles auf eine Karte setzen, mit Erfolg. In der 42. Spielminute traf Marco Sternheimer, nachdem er gerade von der Strafbank gekommen die Scheibe zugespielt bekam und sich bis vor den gegnerischen Goalie durchtankte. Sein Treffer zum 4:2 ließ die mitgereisten Fans wieder Hoffnung schöpfen, denn der EHC hatte jetzt endlich wieder Zugriff auf die Partie. Mit viel Biss, Willen und Leidenschaften nahmen die Brunnenstädter den Kampf auf und hatten zweimal Überzahlspiel gegen Schweinfurt. Dabei ergaben sich auch beste Chancen, die der EHC aber liegen ließ. Die Gastgeber machten das in der 54. Spielminute besser, als sie danach ebenfalls in Überzahl spielen konnten und nach gerade mal 14 Spielsekunden auf 5:2 erhöhten. Doch Königsbrunn blieb im Spiel, 18 Spielsekunden später verkürzte Marco Sternheimer auf 5:3. Bei einem schnellen Gegenstoss landete der Pass vom Tim Bullnheimer punktgenau bei Sternheimer, der dann seinen Verfolgern enteilte und erneut ins gleiche Eck einnetzte. Danach hatte der EHC noch einige dicke Chancen, die aber ohne Zählbares blieben, stattdessen zogen die Brunnenstädter noch Strafen. 46 Sekunden vor Spielende zog der Königsbrunner Coach den Goalie zugunsten eines weiteren Feldspielers, der Drops war aber längst gelutscht. Am Ende verdienen die Gastgeber hochverdient gegen den EHC, der nur schwer ins Rollen kam und sich lange Zeit zu harmlos präsentierte.

Mit dem Sieg kann Schweinfurt die Serie Best-of-Seven auf 2:2 ausgleichen. Nun treffen beide Mannschaften am Sonntag ab 18 Uhr in Königsbrunn wieder aufeinander. Der Sieger dieser Begegnung könnte dann beim sechsten Aufeinandertreffen am Gründonnerstag in Schweinfurt die Serie beenden und sich den Meistertitel holen.

EHC-Coach Bobby Linke ist sichtlich enttäuscht und bringt die Defizite auf den Punkt: „Wir haben es heute von Beginn an nicht verstanden, in der eigenen Zone konzentriert zu arbeiten. Zuerst kassierten wir so ein Ei, danach waren wir immer noch nicht fokussiert, arbeiteten nicht und bekamen den zweiten Treffer. Schweinfurt hat sich dann in einen Rausch gespielt und unsere Fehler in der Zuordnung mit dem dritten Tor bestraft. Wir waren einfach nicht bereit. Das, was wir uns in der Pause vorgenommen hatten, haben wir nicht umgesetzt. Leider schießen wir zu wenig aufs Tor, der Gegner hat uns gezeigt, wie das mit einfachem Hockey funktioniert. Da können wir uns eine Scheibe davon abschneiden. Im letzten Drittel haben wir es einfacher gehalten, mehr gearbeitet, gekämpft und hatten deutlich mehr Zugriff aufs Spiel. Es kamen in Überzahl auch zu wenig Schüsse aufs Tor. Wenigstens sind wir dann wieder als Team aufgetreten. Durch Fouls haben wir verpasst, die Partie nochmal drehen zu können. Schweinfurt hatte heute mehr Willen und Ehrgeiz gezeigt. Am Sonntag müssen wir den Turnaround schaffen und die Serie wieder auf unsere Seite ziehen. Dazu müssen wir unbedingt Fehler abstellen und den Gegner zu Fehler zwingen.“

Tore: 1:0 Freibert (Asmus, Bares) (5.), 2:0 Homjakovs (Dana, Alksnis) (5.), 3:0 Cermak (Donins, Dana) (8.), 4:0 Pinsack (Bares, Adam) (24.), 4:1 Bullnheimer (Stange, Sternheimer) (36.), 4:2 Sternheimer (Szegedin, Baur) (42.), 5:2 Hormjakovs (Donins, Alksnis) (54.), 5:3 Sternheimer (Bullnheimer, Kaiser) (54.)

Strafminuten: ERV Schweinfurt 18 EHC Königsbrunn 20 Zuschauer: 1796

Bildmaterial: https://diz-pix.de/

 

 

 

 

 

 

 

 

Verfasser: Presse EHC Königsbrunn
Veröffentlicht von Norman Flaake
28.03.2026 - 13:53
Mighty Dogs gleichen die Finalserie mit 5:3 Sieg aus

Nach einem engagierten, aber knapp verlorenen letzten Heimspiel und dem souveränen 5:0 Erfolg im Auswärtsspiel in Königsbrunn hieß es für die Mighty Dogs am Freitag Abend alles daran zu setzen, die Finalserie auszugleichen. Während Schweinfurt mit demselben Kader wie im letzten Spiel starten konnte, fehlte beim EHC neben Baader auch Rodrigues, der für sein rüdes Foul gesperrt war. Mit einem fulminanten ersten Drittel legten die Mighty Dogs den Grundstein für den zweiten Sieg, und brachten ihn am Ende auch verdient über die Zeit, so dass die Serie nun mit 2:2 wieder ausgeglichen ist.



Die Mannschaft um Kapitän Kevin Heckenberger zeigte ab der ersten Minute, dass sie die Partie für sich entscheiden wollte – und abermals war es die dritte Schweinfurter Formation, die erstmals an diesem Abend für Furore sorgte. Sie setzten sich im Angriffsdrittel fest und tauchten in Form von Pavel Bares vor dem gegnerischen Tor auf, doch Vajs konnte hier noch klären. Doch schon in ihrem nächsten Wechsel gelang der Erfolg: Collin Freibert, der schon im Dienstagsspiel getroffen hatte, zog von der blauen Linie ab und verwandelte zum 1:0 Führungstreffer. Die Durchsage des ersten Tors war noch kaum beendet, da brandete im Icedome erneut Jubel auf, denn Arturs Homjakovs erhöhte die Führung 24 Sekunden später ebenfalls von der blauen Linie zum 2:0. Die Mighty Dogs zogen das Spiel im Anschluss an sich und ließen den EHC kaum ins Spiel kommen. Die Paradereihe der Schweinfurter zeigte sich dann ebenfalls von ihrer starken Seite und schnürte die Gäste im eigenen Drittel ein, bis dann in der 8. Minute Tomas Cermak den Goalie aussteigen ließ und zum 3:0 erhöhte, was Trainer Bobby Linke umgehend zur Auszeit zwang um seine Mannschaft wieder in die Spur zu bringen. Es dauerte etwas, doch nach einem Powerplay kam auch auf Seiten der Gäste langsam wieder etwas Selbstvertrauen zurück, doch zu einem Tor sollte es nicht reichen – so ging es mit 3:0 in die erste Pause.

 

Die Dogs kamen stark aus der Kabine zurück und waren in der Anfangsphase oft den entscheidenen Schritt schneller. Erneut ließ die dritte Reihe den Icedome explodieren: während Pavel Bares dem Goalie die Sicht nahm, zog Georg Pinsack aus kurzer Distanz ab und vollendete zum 4:0. Kurz darauf erspielten sich die Hausherren erneut eine große Chance, doch diesmal zogen sie gegen den Torhüter der Gäste den kürzeren. Bares, der sich an der blauen Linie gegen zwei Königsbrunner Verteidiger durchgesetzt hatte, stürmte alleine aufs Tor und wurde auf dem Weg dorthin gefoult, so dass die Mighty Dogs einen Penalty zugesprochen bekamen. Kristers Donins trat an, doch trotz eines starken Moves konnte Vajs mit dem Schoner parieren. Nachdem Königsbrunn nun wieder etwas befreiter aufspielte, dauerte es schließlich bis zur 36. Minute, ehe sie sich ebenfalls belohnen konnten und durch Bullnheimer, der im Slot zu frei bedient werden konnte, auf 4:1 verkürzten. Den Mighty Dogs gelang es im Gegenzug nicht, aus zwei Überzahlen Kapital zu schlagen.

 

Im letzten Drittel kamen die Gäste nochmals stark zurück: kurz nach Ende der zweiten Überzahl konterte Marco Sternheimer den ERV eiskalt aus und erzielte das 4:2. Die Gäste scheinen nun gespürt zu haben, dass trotz des frühen Rückstands noch nichts verloren war und spielten entsprechend motiviert auf. Zwei weitere Strafen auf Schweinfurter Seite halfen durch die Powerplays ebenfalls, Königsbrunn wieder zurück ins Spiel zu bringen, doch die Mighty Dogs agierten in Unterzahl kompakt und konzentriert und verhinderten so weitere Gegentreffer. Sechs Minuten vor dem Ende gingen die Mighty Dogs dann erneut ins Powerplay, und nach nur 13 Sekunden sorgte Arturs Homjakovs für Erleichterung und baute die Führung der Schweinfurter auf 5:2 aus – doch die Gäste verkürzten nahezu umgehend wieder durch Sternheimer auf 5:3. Trotz angezeigter Strafe und daher gezogenem Goalie gelang es den Königsbrunnern am Ende nicht mehr, noch ein weiteres Tor zu erzielen, und somit gewinnen die Mighty Dogs das zweite Spiel in Folge und gleichen die Serie wieder auf 2:2 aus.

 

Alles auf Null heißt es nun für Sonntag, wenn es auswärts wieder nach Königsbrunn geht. Um 18 Uhr startet dort das fünfte Finalspiel, dessen Sieger anschließend in Besitz eines Matchpucks um die Meisterschaft ist und am darauffolgenden Donnerstag in Schweinfurt die Chance hat, den Sack zuzumachen. Während die Mighty Dogs sicherlich die Gelegenheit auf einen weiteren Erfolg vor heimischen Fans nutzen wollen, wird Königsbrunn jetzt noch stärker versuchen zurückzukommen und das Momentum wieder auf die eigenen Seite zurück zu holen. Für das morgige Auswärtsspiel sind noch Plätze im zweiten Fanbus frei, ein erster Bus ist bereits vollkommen ausgebucht. Bei Interesse erfolgt die Anmeldung wie gewohnt über die bekannten Social Media Kanäle der Schweinfurter Plärrdeifl oder per Whatsapp. 

 

STATISTIK:

 

Tore:

 

Stand Zeit Team Torschütze 1. Assist 2. Assist

1:0 04:23 ERVS Freibert C. Asmus A. Bares P.

2:0 04:47 ERVS Homjakovs A. Dana J. Alksnis D.

3:0 07:24 ERVS Cermak T. Donins K. Dana J.

4:0 23:01 ERVS Pinsack G. Bares P. Adam K.

4:1 35:12 EHCKB Bullnheimer T. Stange L. Sternheimer M.

4:2 41:40 EHCKB Sternheimer M. Szegedin L. Baur N.

5:2 53:27 ERVS Homjakovs A. (5-4) Donins K. Alksnis D.

5:3 53:45 EHCKB Sternheimer M. Kaiser D. Stange L.

Strafen: Schweinfurt 18 Min // Königsbrunn 18 Min

 

Zuschauer: 1796 (+ 376 SpradeTV)

 

Highlights: https://www.sprade.tv/de/game/12320/schweinfurt-mighty-dogs-vs-ehc-koenigsbrunn

 

VEREINT IN WEISS-BLAU

Verfasser: Medienteam Mighty Dogs Schweinfurt
Veröffentlicht von Norman Flaake
 
EHC Königsbrunn - Vereins-/Stadioninfos EHC Königsbrunn 3:1
(2:0, 1:0, 0:1)
ERV Schweinfurt
"Mighty Dogs"
ERV Schweinfurt - Vereins-/Stadioninfos
2/2/1/0 (Heim: 2/0/1/0)  Die letzten 5 Spiele
(S3-S2-N1-N)
2/0/0/3 (Auswärts: 0/0/0/2)
Spitzenform - Spitzenform Tendenz der letzten 5 Spiele Kleiner Durchhänger - Kleiner Durchhänger
4 Spiele in Serie gewonnen Aktuelle Serie 1 Spiel in Serie gewonnen
30.03.2026 - 11:09
Der EHC Königsbrunn schlägt zurück

Nach zuletzt zwei Niederlagen in der Serie Best-of-Seven kann der EHC Königsbrunn im fünften Finalspiel 3:1 gegen die "Mighty Dogs" des ERV Schweinfurt gewinnen und mit 3:2 Siegen in Führung gehen. In der Partie hagelte es Strafen, beide Mannschaften haderten mit den Entscheidungen der Unparteiischen.

Königsbrunn trat mit dem gleichen Kader wie am Freitag an. Stefan Rodrigues kehrte nach seiner Spieldauerstrafe in das Aufgebot zurück. Im Königsbrunner Tor stand zunächst wie gewohnt Stefan Vajs, als Backup hielt sich Benni Beck bereit.

 

 



Von Beginn an zeigte der EHC, dass er die beiden letzten Begegnungen vergessen machen will, Königsbrunn startete mit viel Intensität in die Partie. Die Hausherren standen defensiv stabil und verteidigten konsequent und gallig. Richtig gute Chancen waren zunächst Mangelware, erst in der achten Spielminute hatte Johan Lorraine den ersten Treffer auf dem Schläger, scheiterte aber am Schweinfurter Keeper. Danach setzte sich der EHC im gegnerischen Drittel fest und hatte einige gute Möglichkeiten. In der 15. Spielminute musste Kristers Donins nach einem Bandencheck vorzeitig in die Kabine, die Spieldauerstrafe war allerdings umstritten und sorgte für viel Unmut bei den Gästen. Es kam noch schlimmer, durch die Strafe waren die Mighty Dogs nun fünf Minuten in Unterzahl, was nicht folgenlos blieb. In der 16. Spielminute traf Dominic Erdt mit einem verdeckten Schuss von der blauen Linie zur 1:0 Führung. Nur 38 Sekunden später fiel das 2:0, Marco Riedl verwertete einen Rebound und ließ die zahlreichen Königsbrunner Fans jubeln. Nach dem Doppelschlag fielen aber keine weiteren Treffer mehr.

Im Mitteldrittel hatten die Gäste in der 23. Spielminute zunächst eine gute Chance, im Gegenzug konterte der EHC Schweinfurt aus und legte das 3:0 nach. Im gegnerischen Drittel landete die Scheibe bei David Kaiser, der die Scheibe mit gutem Auge in den Winkel zimmerte. Königsbrunn zog dann allerdings Strafzeiten, musste teilweise in doppelter Unterzahl dagegenhalten. Der EHC verteidigte weiter konsequent und hatte auch das Glück des Tüchtigen. In der 30. Spielminute hatten die Brunnenstädter den vierten Treffer auf dem Schläger, Zählbares sprang aber nicht dabei heraus. Auch die Gäste hatten noch die Möglichkeit auf einen Treffer, ehe es mit dem 3:0 ein letztes Mal in die Kabinen ging.

Schweinfurt musste nun im letzten Drittel versuchen, die Partie zu drehen. Doch zunächst erarbeitete sich der EHC die erste Chance durch Dominic Erdt. Danach kassierte aber der EHC eine fünfminütige Strafe, die Gäste witterten ihre Chance. Mit Leidenschaft und Einsatz verteidigten und blockten die Brunnenstädter und entschärften gute Gelegenheiten der Gäste. 10 Sekunden vor Ablauf kamen die Mighty Dogs doch noch zu einem Treffer, im Nachschuss schob Alexander Asmus die Scheibe zum 3:1 ins Königsbrunner Gehäuse. Schweinfurt kam fünf Minuten vor Spielende noch zu einem Lattentreffer, doch die Zeit lief gegen die Gäste. Auch die Herausnahme des Goalies zugunsten eines weiteren Feldspielers brachte nicht die erhoffte Wende für die Mighty Dogs, am Ende blieb es beim verdienten 3:1 für den EHC Königsbrunn. Danach kam es aber zu unschönen Szenen im Stadion, nach einer Aktion gegen Lion Stange gerieten beide Mannschaften aneinander und wurden mit jeweils einer Spieldauerstrafe für Lucas Kleider und Luca Szegedin bedacht. Am Donnerstag sind damit zwei Spieler auf Schweinfurter und ein Akteur auf Königsbrunner Seite gesperrt.

Mit dem Sieg geht der EHC in der Serie Best-of-Seven mit 3:2 in Führung und kann sich am Donnerstag in Schweinfurt bei einem Sieg den Meistertitel holen. Schweinfurt wird aber mit ordentlich Wut im Bauch alles geben und versuchen, die Entscheidung auf Samstag zu verlegen. EHC-Coach Bobby Linke war nach dem verdienten Sieg zufrieden mit dem Auftreten seiner Mannschaft:

 „Wir sind mit viel Willen und Einsatz in die Partie gestartet, waren giftig und gut im Forecheck. Schweinfurt konnte nicht mehr so frei schießen wie in den beiden Spielen zuvor. Dafür haben wir mehr Scheiben vor das gegnerische Tor gebracht, gut gearbeitet und hatten dadurch viele Möglichkeiten. Nach der fünfminütigen Strafe gegen die Mighty Dogs hatten wir auch mal wieder das nötige Scheibenglück und gingen in Führung. Im Mitteldrittel gab es dann einige Strafen gegen uns, wir haben es aber extrem gut verteidigt und gingen dann sogar mit 3:0 in Führung. Heute war die Verteidigung der Schlüssel zum Sieg. Im letzten Drittel kassierten wir zwar noch etwas unglücklich den Anschlusstreffer, die Mannschaft hat dann aber die richtige Reaktion gezeigt und danach konsequent und konzentriert agiert. Einziger Wermutstropfen war die Eskalation am Ende, das wollen beide Trainer nicht sehen. Da sind die Emotionen hochgekocht, beide Mannschaften haben dadurch im nächsten Spiel einen Mann weniger zur Verfügung. Man merkt, die Serie hat Temperatur bekommen, die Gemüter kochen langsam hoch, es geht um den Titel. Schweinfurt wird am Donnerstag ein extrem giftiges Gesicht zeigen, das hat man jetzt schon am Ende gemerkt. Die haben noch nicht aufgegeben, da müssen wir weiter so agieren wie heute.“

Tore: 1:0 Erdt (Rodrigues) (16.), 2:0 Riedl (Bullnheimer, Länger) (17.), 3:0 Kaiser (Bullnheimer, Sternheimer) (24.), 3:1 Asmus (Diel, Kleider) (50.)

Strafminuten: EHC Königsbrunn 45 ERV Schweinfurt 63 Zuschauer: 1200 (ausverkauft)

Bildmaterial: https://diz-pix.de/

 

 

 

 

 

 

 

 

Verfasser: Presse EHC Königsbrunn
Veröffentlicht von Norman Flaake
30.03.2026 - 14:19
Matchpuck geht an den EHC Königsbrunn

Die Finalserie zwischen dem EHC Königsbrunn und den Mighty Dogs Schweinfurt nimmt nach den ersten vier gespielten Finalspielen ordentlich Fahrt auf. Nachdem der EHC bereits mit 2:0 in der Serie geführt hatte, glichen die Mighty Dogs mit zuletzt zwei starken Auftritten – unter anderem einem 5:0-Auswärtssieg in Königsbrunn – die Serie aus. Am Sonntagabend kam es somit zu Spiel fünf. Hierbei wurden die Dogs von zwei Fanbussen und etlichen Privatfahrern unterstützt, und die gut 180 Fans aus der Kugellagerstadt sorgten für eine heimische Stimmung in der mit 1200 Zuschauern ausverkauften Arena in Königsbrunn.



Beide Mannschaften trafen nahezu unverändert aufeinander: Stefan Rodrigues kehrte nach seiner Spieldauerstrafe vom Dienstagabend wieder in den Kader der Pinguine zurück, und bei den Mighty Dogs stand auch Petr Pohl überraschend wieder im Aufgebot von Sergej Waßmiller und Semjon Bär. Von Beginn an merkte man den Hausherren an, dass ihnen die zwei Niederlagen zuvor nicht geschmeckt hatten und sie vor heimischer Kulisse ein anderes Gesicht zeigen wollten. Entsprechend startete der EHC besser in die Partie. Größere Chancen waren auf beiden Seiten zunächst jedoch nicht zu verzeichnen, und man musste bis zur Mitte des ersten Drittels auf die erste gefährliche Aktion vor dem Tor warten. Diese gehörte den Pinguinen, doch Leon Pöhlmann war zur Stelle.

Etwas mehr als fünf Minuten waren im ersten Drittel noch zu spielen, als es zu einer Fünf-Minuten-Strafe plus Spieldauer für Kristers Donins kam. Die ausgesprochene Strafe kann man durchaus als umstritten ansehen, insbesondere im Vergleich zur Strafe gegen Rodrigues am Dienstagabend. Somit mussten die Mighty Dogs fünf Minuten in Unterzahl überstehen, doch der EHC Königsbrunn nutzte das Powerplay bereits nach 48 Sekunden durch Dominic Erdt zum 1:0. Nur 38 Sekunden später erhöhte Marco Riedl auf 2:0. Weitere Tore konnten durch leidenschaftliches Verteidigen verhindert werden.

 

Aufgrund einer Zwei-Minuten-Strafe für Dzerods Alksnis zum Pausenpfiff mussten die Mighty Dogs in Unterzahl in den zweiten Spielabschnitt starten. Mit Ablauf der Strafe kehrte Alksnis zurück und bekam umgehend die Chance, den Anschlusstreffer zu erzielen. Über rechts außen überlief er den Verteidiger des EHC, scheiterte jedoch denkbar knapp am Pfosten und an Stefan Vajs. Kurz darauf erzielten die Hausherren dann das 3:0: In der 23. Minute erhielt David Kaiser die Scheibe und platzierte sie unhaltbar im Winkel. Drei Minuten später wechselten die Mighty Dogs ihren Torhüter – Benny Roßberg kam für Leon Pöhlmann ins Gehäuse. In der Folge zogen die Pinguine immer wieder Strafen, waren zwischenzeitlich sogar nur mit drei Feldspielern auf dem Eis. Die Hoffnung bei den mitgereisten Fans, in diesen Situationen zu verkürzen, war entsprechend groß. Doch es sollte nicht sein, und es gelang der Offensive nicht, die Scheibe an Stefan Vajs vorbeizubringen. Kurz vor der Pause erhielt zudem Arturs Homjakovs eine zehnminütige Disziplinarstrafe.

 

Mit dem 3:0 ging es somit ins letzte Drittel, und die Mighty Dogs wollten das Spiel noch nicht aufgeben. Fünf Minuten waren gespielt, als es erneut an der Bande bei den Spielerbänken zu Tumulten kam. Stefan Rodrigues setzte zu einem Ellbogencheck an und traf Lucas Kleider im Gesicht, der kurz benommen auf dem Eis liegen blieb. Erwartungsgemäß forderten die Fans aus Schweinfurt hier eine Fünf-Minuten-Strafe plus Spieldauer. Der „Wunsch“ wurde teilweise erfüllt: Rodrigues musste für fünf Minuten auf die Strafbank. Diese Überzahlsituation nutzten die Gäste und erzielten zehn Sekunden vor Ablauf der Strafe den 3:1-Anschlusstreffer. Somit blieben noch etwas mehr als zehn Minuten, um zwei weitere Treffer zu erzielen. Nach Ablauf seiner Strafe musste Rodrigues erneut auf die Strafbank und kassierte wegen unsportlichen Verhaltens eine zehnminütige Disziplinarstrafe, womit er im weiteren Spielverlauf nicht mehr eingreifen konnte. Die Mighty Dogs versuchten nun alles, um auf 3:2 zu verkürzen oder gar den Ausgleich zu erzielen. Die Bemühungen blieben jedoch erfolglos, und der EHC Königsbrunn gewann somit Spiel fünf dieser Finalserie.

Bevor sich der EHC Königsbrunn allerdings darüber freuen konnte, kam es direkt mit dem Schlusspfiff zu Tumulten vor dem Gehäuse der Mighty Dogs. In der Folge erhielten sowohl Luca Szegedin als auch Lucas Kleider jeweils eine Spieldauerstrafe wegen Faustschlägen. Beide müssen nun im sechsten Spiel – ebenso wie Kristers Donins – pausieren und können nicht aktiv eingreifen.

 

Der Matchpuck geht somit an den EHC Königsbrunn, der am kommenden Donnerstag im Schweinfurter Icedome die Chance hat, sich zum Meister der Eishockey-Bayernliga zu krönen. Dies wollen Kevin Heckenberger und Co. jedoch verhindern und sich ein siebtes Spiel erzwingen. Für dieses Unterfangen erhoffen sich die Mighty Dogs eine große Kulisse am Gründonnerstag, an dem es definitiv zum letzten Heimspiel der Saison 2025/2026 kommen wird. Eine Saison, die man bereits jetzt als großen Erfolg bewerten kann – auch wenn noch die „Kirsche auf der Torte“ fehlt: der Meistertitel. Der Vorverkauf für die Stehplätze hat bereits begonnen. Ob es noch Tickets für die Tribüne im freien Verkauf geben wird, lässt sich aktuell noch nicht abschätzen. Gemeinsam mit hoffentlich über 2000 Zuschauern im Icedome soll das letzte Heimspiel positiv gestaltet werden.

 

Statistik:

 

Tore

Per Zeit Spielstand GS Team Torschütze Assistent Assistent 2  

1 15:22 1:0 PP1 KÖN ERDT D. (29) RODRIGUES S. (23)   

1 16:00 2:0 GWG PP1 KÖN RIEDL M. (18) BULLNHEIMER T. (8) LÄNGER N. (65)  

2 23:53 3:0 EQ KÖN KAISER D. (73) BULLNHEIMER T. (8) STERNHEIMER M. (6)  

3 49:42 3:1 PP1 ERVS ASMUS A. (24) DIEL A. (9) KLEIDER L. (2)  

Strafen: EHC Königsbrunn: 45 Minuten / Mighty Dogs: 63 Minuten

Zuschauer: 1200 (ausverkauft)

 

Highlights: https://www.sprade.tv/de/game/12351/ehc-koenigsbrunn-vs-schweinfurt-mighty-dogs/hl

 

VEREINT IN WEISS-BLAU. 

Verfasser: Medienteam Mighty Dogs Schweinfurt
Veröffentlicht von Norman Flaake
 
ERV Schweinfurt - Vereins-/Stadioninfos ERV Schweinfurt
"Mighty Dogs"
5:4 n.V.
(2:1, 1:1, 1:2)
EHC Königsbrunn EHC Königsbrunn - Vereins-/Stadioninfos
2/0/0/3 (Heim: 2/0/0/1)  Die letzten 5 Spiele
(S3-S2-N1-N)
2/2/1/0 (Auswärts: 0/2/0/0)
Kleiner Durchhänger - Kleiner Durchhänger Tendenz der letzten 5 Spiele Spitzenform - Spitzenform
1 Spiel in Serie gewonnen Aktuelle Serie 4 Spiele in Serie gewonnen
03.04.2026 - 10:11
Königsbrunn verliert Eishockey-Krimi in Schweinfurt

Nach dem Sieg vom Sonntag führte der EHC Königsbrunn in der Serie Best-of-Seven mit 3:2 Siegen gegen die Mighty Dogs des ERV Schweinfurt. Am Donnerstagabend mussten die Brunnenstädter den Serienausgleich hinnehmen, Schweinfurt konnte die Heimpartie durch Sudden Death in der Overtime mit 5:4 für sich entscheiden.

Königsbrunn trat mit fast dem gleichen Kader wie am Sonntag an, musste aber auf Luca Szegedin verzichten, der aufgrund seiner Spieldauerstrafe aussetzen musste. Im Königsbrunner Tor stand wie während der gesamten Play-offs Stefan Vajs, als Backup war Benni Beck mit nach Schweinfurt gereist.

 

 



Von Beginn an boten beide Teams den Fans eine temporeiche und intensive Partie. Der EHC suchte den Abschluss und konnte sich in der fünften Spielminute die erste gute Chance erarbeiten. In der achten Spielminute blieben die Brunnenstädter aggressiv und hatten erneut gute Gelegenheiten. Die Hausherren zeigten sich effektiver, in der 9. Spielminute landete der erste Schuss der Gäste zum 1:0 im Tor der Königsbrunner. Gleich im Gegenzug erarbeitete sich der EHC die nächste Gelegenheit, doch die Mighty Dogs waren nun besser in der Partie. Das 2:0 für Schweinfurt fiel in der elften Spielminute, als ein Rebound etwas glücklich bei Renarts Alksnis landete und dieser dann seinen zweiten Treffer erzielte. Nur eine Minute später hatte Lion Stange den Anschlusstreffer auf dem Schläger, doch Benedict Roßberg im Tor der Gäste entschärfte die Top-Chance der Königsbrunner. Danach kassierte der EHC eine erste Strafzeit und musste nun in Unterzahl gegen die Mighty Dogs bestehen. Doch Marco Sternheimer tankte sich nach einem Fehlpass der Gastgeber in der 14. Spielminute bis ins gegnerische Drittel durch und netzte per Rückhand zum 2:1 ein, der Schweinfurter Goalie griff daneben. Die Partie blieb weiter intensiv, ehe es in die erste Pause ging.

Im Mitteldrittel hatte der EHC zunächst die Chance, in Überzahl den Ausgleich zu erzielen. Doch die Schweinfurter Defensive hielt dich. Gleich danach hatten die Hausherren Überzahlspiel und machten es besser als der EHC, Renarts Alksnis erhöhte mit seinem dritten Treffer in der 24. Spielminute auf 3:1. Noch in der gleichen Spielminute schlug der EHC zurück, bei einem Gegenstoß tanzte sich Lion Stange durch die Schweinfurter Defensive und traf sehr sehenswert zum 3:2. In der 27. Spielminute hatte Marco Sternheimer noch eine gute Möglichkeit, danach blieb es jedoch ein Spiel auf Augenhöhe, in dem sich beide Teams neutralisierten. Bis Drittelende waren Chancen eher Mangelware, ehe der Mittelabschnitt mit 3:2 für die Hausherren endete.

Königsbrunn witterte die Chance auf den Ausgleich, vergab aber in der 46. Spielminute einige gute Chancen, die Hausherren standen stabil in der Defensive. Statt dem nächsten Treffer setzte es in der 50. Spielminute das 4:2 für die Mighty Dogs, die einen Drei-auf-Zwei Konter gekonnt zu Ende spielten und den Brunnenstädtern damit einen nächsten Nackenschlag verpassten. Schweinfurt ließ nur wenig zu, die Zeit lief gnadenlos gegen den EHC. Kurz vor Ende der regulären Spielzeit zog der Königsbrunner Coach den Goalie zugunsten eines weiteren Feldspielers. Das Risiko machte sich bezahlt, 44 Sekunde vor Spielende landete die Scheibe im Tor der Gastgeber, deren Goalie zum zweiten Mal danebengriff, es stand nur noch 4:3 für den ERV. Vier Sekunden vor Abpfiff landete die Scheibe bei Hugo Turcotte, der sich nicht zweimal bitten ließ und den Puck zum 4:4 ins Tor zimmerte. Die Partie ging nun in die Overtime, mit jeweils vier Feldspielern auf beiden Seiten. Den entscheidenden Treffer erzielten jedoch die Gastgeber in Überzahl, ein von Alexander Diel abgefälschter Schuss des dreifachen Torschützen Renarts Alksnis landete im Königsbrunner Gehäuse, damit war das Spiel entschieden.

Mit dem Sieg kann der ERV Schweinfurt in der Serie Best-of-Seven mit 3:3 ausgleichen, am Samstag kommt es in der Königsbrunner Pharmpur EISARENA zum Showdown beider Mannschaften. Ab 18 Uhr wird im entscheidenden siebten Spiel beider Teams der neue bayerischer Meister ermittelt. Nach dem Spiel war EHC-Coach Bobby Linke unzufrieden mit der Situation, die in der Overtime zur Niederlage beigetragen hatte:

 „Spielerisch kann ich meiner Mannschaft heute nichts vorwerfen, wir haben uns viele gute Torchancen erarbeitet. Das Quäntchen Glück hatten wir aber nicht auf unserer Seite. Wir sind am Ende mit purem Willen nochmal zurückgekommen, erzielten den Ausgleich und hatten das Momentum auf unserer Seite. In der Overtime hatten wir guten Zugriff, doch dann gab es eine Strafe gegen uns. Das hat sich schon in der ganze Partie zuvor gezeigt, es gab keine klare Linie bei den Strafzeiten. Diese Strafe in der Overtime war von der Entstehung her nicht nachvollziehbar, die Unparteiischen haben da meiner Meinung nach das Spiel entschieden. Meiner Mannschaft kann ich keinen Vorwurf machen, die hat alles gegeben. 10 zu 2 Strafminuten spiegeln nicht das Spiel wider, weil es die Partie so nicht hergab. Wir haben den Fokus nun auf Spiel sieben und wollen dann den Sack zumachen.“

Tore: 1:0 Alksnis (Dana, Melnikow) (9.), 2:0 Alksnis (Heckenberger, Melnikow) (11.), 2:1 Sternheimer (14.), 3:1 Alksnis (Pohl, Homjakovs) (24.), 3:2 Stange (Länger, Sternheimer) (24.), 4:2 Dana (Melnikow, Diel) (50.), 4:3 Lorraine (Länger) (60.), 4:4 Turcotte (Sternheimer, Lorraine) (60.), 5:4 Diel (Alksnis, Pohl) (69.)

Strafminuten: ERV Schweinfurt 2 EHC Königsbrunn 10 Zuschauer: 2355

Bildmaterial: https://diz-pix.de/

 

 

 

 

 

 

 

 

Verfasser: Presse EHC Königsbrunn
Veröffentlicht von Norman Flaake
03.04.2026 - 11:41
Sieg in Overtime
Alksnis schießt Schweinfurt in Spiel 7

Rekordkulisse zum Spiel 6 der Finalserie um die Meisterschaft in der Bayernliga, was gleichzeitig das letzte Heimspiel für der diesjährigen Saison bedeutete. Vor über 2300 Zuschauern traten die Mighty Dogs aufgrund von Spieldauerstrafen im Spiel zuvor ohne Kristers Donins und Lucas Kleider an und waren dadurch gezwungen, die Reihen sowohl im Sturm als auch in der Defensive umzustellen – trotz dieser Herausforderung holten sich die willensstarken Schweinfurter den Sieg nach Verlängerung. 



Das erste Drittel entwickelte sich von Anfang an zu einem schnellen und intensiven Spiel, jedoch ohne größere Fouls, dafür mit umso mehr Leidenschaft. Die erste große Chance erarbeiteten sich dann in der fünften Minute die Gäste, doch Benni Roßberg im Schweinfurter Tor packte eine sehenswerte Parade aus. Im Anschluss konnte Petr Pohl mit einem langen Schläger zur richtigen Zeit den Querpass auf Lorraine wegnehmen, der sonst in aussichtsreicher Position vor dem Tor aufgetaucht wäre. Doch auch der ERV war voll im Spiel angekommen, und stellte den Icedome in Person von Dzerods Alksnis erstmals Kopf: Sein Schuss von der blauen Linie fand den Weg zwischen etlichen Spielern hindurch und sorgte so für die 1:0 Führung. Zwei Minuten später war es schon wieder Alksnis, der sich erst an der Defensive vorbei tankte und verwertete anschließend den Rebound seines ersten Schusses zum 2:0. Im direkten Gegenzug setzte der EHC zur Großchance an: Im zwei auf eins wurde Lion Stange vor dem Tor bedient, doch Roßberg war mit einem Monstersafe zur Stelle und fischte den Puck aus der Luft. Über Petr Pohl und Tomas Cermak gelangten die Dogs nun ebenfalls zu einer hochkarätigen Chance, doch Vajs blieb diesmal Herr der Lage und vereitelte. Das erste Powerplay für die Mighty Dogs lief hingegen nicht wie erhofft: zwar konnte man sich offensiv Anteile erspielen, doch ein Fehlpass in der eigenen Defensivzone brachte Marco Sternheimer einen Ruckhandlupfer in Schweinfurter Tor unter. 

 

Im Mitteldrittel kommt Tomas Cermak nach seiner Strafzeit schnell über Links in den Angriff und setzt Vajs abermals unter Druck, doch es blieb beim Spielstand von 2:1. Da er beim Abschluss jedoch gefoult wurde, gingen die Mighty Dogs nun erneut ins Powerplay und diesmal saß es: Dzerods Alksnis packte erneut eine Fackel von der blauen Linie aus und brachte die Dogs durch seinen Hattrick mit 3:1 in Führung. Die Gäste hatten jedoch umgehend eine Antwort auf den Gegentreffer und brachten sich durch Stange wieder auf 3:2 heran. Im Anschluss entwickelte sich ein Abnutzungskampf, in dem sich beide Mannschaften gegenseitig kontrollierten und nur wenige echte Torchancen entstehen ließen, somit endete das Drittel mit einem Spielstand von 3:2. 

 

Im Schlussabschnitt startete Königsbrunn stark und konnte sich durch Turcotte zu einer großen Chance bringen, doch Roßberg war auch hier zur Stelle. Stattdessen setzte sich Konstantin Melnikow willensstark durch, als er einer schon fast verlorenen Scheibe energisch nachsetzte und damit den Abwehrspieler der Gäste überlaufen konnte. Er legt anschließend clever auf den mitgestürmten Josef Dana ab, der zum 4:2 verwandeln konnte und den Icedome abermals zum Überkochen brachte. Im Anschluss lieferte die Schweinfurter Defensive eine starke Leistung ab, der EHC drängte auf, einen Anschluss doch es sollte nicht gelingen. Erst kurz vor Ende des Spiels zogen die Brunnenstädter den Goalie und stürmten so für knapp 1:30 mit 6 Feldspielern – eine Entscheidung, die sich auszahlen sollte. 44 Sekunden vor Ende stellten die Pinguine auf 4:3, ehe es knapp 4 Sekunden vor vermeintlichem Spielende dann tatsächlich noch den Ausgleich durch Turcotte setzte. 

 

In der nun erzwungenen Overtime fehlte dem EHC nur noch ein Treffer zur Meisterschaft, doch diese Rechnung wurde ohne die Mighty Dogs gemacht. Durch konzentrierte Arbeit neutralisierten sich beide Mannschaften lange Zeit, doch nach einem Königsbrunner Foul konnte der ERV sich durchsetzen: erneut war es Alksnis, der einen trockenen Schuss aus zweiter Reihe platziert unterbringen konnte und den Mighty Dogs damit den Sieg in Spiel 6 sicherte – nachträglich wurde der Treffer Alex Diel zugeschrieben, der den Schuss vermutlich noch entscheidend abfälschte. 

 

Der Icedome feierte die Mannschaft nach Abpfiff noch minutenlang mit Sprechchören und gab ihnen für das entscheidende Spiel 7 am kommenden Samstag das wichtige Selbstvertrauen mit auf den Weg. Der Anpfiff an Karsamstag wird um 18 Uhr sein, und es wird das wohl wichtigste Spiel zum Abschluss einer herausragenden Saison werden. Belohnt sich der amtierende Meister ein weiteres Mal oder gelingt es den Mighty Dogs, den Pokal aus der Brunnenstadt nach Schweinfurt zu entführen? Begleitet werden die Mighty Dogs von mehreren Fanbussen, eine Anreise nach Königsbrunn wird jedoch nur mit bereits online erworbener Eintrittskarte empfohlen, da ein Einlass vor Ort wegen des begrenzten Kontingents nicht garantiert werden kann. 

 

STATISTIK:

 

Tore:

 

Stand Zeit Team Torschütze 1. Assist 2. Assist

1:0 08:38 ERVS Alksnis D. Dana J. Melnikow K.

2:0 10:08 ERVS Alksnis D. Heckenberger K. Melnikow K.

2:1 13:59 EHCKB Sternheimer M. (4-5)  

3:1 23:11 ERVS Alksnis D. (5-4) Pohl P. Homjakovs A.

3:2 23:59 EHCKB Stange L. Länger N. Sternheimer M.

4:2 49:51 ERVS Dana J. Melnikow K. Diel A.

4:3 59:16 EHCKB Lorraine J. Länger N. 

4:4 59:56 EHCKB Turcotte H. Sternheimer M. Lorraine J.

5:4 68:14 ERVS Diel A. (5-4) Alksnis D. Pohl P.

Strafen: Schweinfurt 2 Min // Königsbrunn 10 Min

 

Zuschauer: 2355 (+ 541 SpradeTV)

 

Highlights: https://www.sprade.tv/de/game/12352/schweinfurt-mighty-dogs-vs-ehc-koenigsbrunn

 

VEREINT IN WEISS-BLAU

Verfasser: Medienteam Mighty Dogs Schweinfurt
Veröffentlicht von Norman Flaake
 
EHC Königsbrunn - Vereins-/Stadioninfos EHC Königsbrunn 6:5
(2:1, 2:4, 2:0)
ERV Schweinfurt
"Mighty Dogs"
ERV Schweinfurt - Vereins-/Stadioninfos
2/2/1/0 (Heim: 2/0/1/0)  Die letzten 5 Spiele
(S3-S2-N1-N)
2/0/0/3 (Auswärts: 0/0/0/2)
Spitzenform - Spitzenform Tendenz der letzten 5 Spiele Kleiner Durchhänger - Kleiner Durchhänger
4 Spiele in Serie gewonnen Aktuelle Serie 1 Spiel in Serie gewonnen
05.04.2026 - 11:59
EHC Königsbrunn holt sich den Meistertitel

Nach der knappen Niederlage vom Donnerstag entschied der EHC Königsbrunn am Samstagabend die Serie Best-of-Seven mit 4:3 Siegen gegen die Mighty Dogs des ERV Schweinfurt. Die Brunnenstädter konnten die hochdramatische siebte Partie mit 6:5 gewinnen und stehen damit als neuer bayerischer Meister fest.

Schweinfurt war mit voller Kapelle angereist und lief in Bestbesetzung auf, bei Königsbrunn waren bis auf die Langzeitverletzten Peter Brückner, Luca Kinzel und Moritz Weißenhorn ebenfalls alle Mann an Bord. Der angeschlagene Tobias Baader stand im Warmup zwar auf dem Eis, wurde aber nicht eingesetzt. Das Tor der Brunnenstädter hütete im letzten Finalspiel natürlich Stefan Vajs, als Backup hielt sich Benni Beck bereit.

 

 



Die Gäste starteten mit Vollgas in die Begegnung und drängten ins Königsbrunner Drittel. Doch die Defensive der Hausherren stand stabil, zudem zeigte EHC-Keeper Stefan Vajs wieder eine starke Partie und konnte die Schüsse halten, die auf sein Gehäuse kamen. In der fünften Spielminute hatte Dominic Erdt eine erste gute Chance auf dem Schläger, eine Minute später fiel dann auch der erste Königsbrunner Treffer. Niklas Länger bediente von der blauen Linie Marco Sternheimer, der die Scheibe zum 1:0 ins Schweinfurter Tor zimmerte. Zwei Minuten später legte der EHC das 2:0 nach, Lion Stange kam nach einem katastrophalen Fehlpass der Gäste zum Abschluss und netzte freistehend ein. Königsbrunn war nun deutlich besser im Spiel, zog danach aber eine fünfminütige Strafe und zusätzlich noch zwei weitere Minuten. Scheinfurt nutzte die doppelte Überzahl zum 2:1 Anschlusstreffer, verpasste es dann aber nachzulegen. In der 17. Spielminute wäre den Brunnenstädter fast noch in Unterzahl der dritte Treffer geglückt, mehr Tore wollten aber bis zur ersten Pause nicht fallen.

Nach dem Pausentee hatte der EHC die Möglichkeit, in Überzahl einen Treffer nachzulegen. Es dauerte nur 25 Sekunden, ehe Johan Lorraine nach Anspiel von Hugo Turcotte den Puck per Rückhand ins Tor schaufelte. Doch auch Schweinfurt konnte Überzahl spielen, in der 25. Spielminute verkürzten die Gäste auf 3:2, gleich im Anschluss schafften die Mighty Dogs sogar noch den 3:3 Ausgleich. In der 28. Minuten ging Königsbrunn erneut in Führung, in Überzahl spielte der hinter dem Tor stehende Johan Lorraine die Scheibe auf Hugo Turcotte, der per Direktabnahme zum 4:3 traf. Danach hatte der EHC noch eine weitere gute Chance, doch den nächsten Treffer markierten die Mighty Dogs. In der 35. Spielminute kassierten die Brunnenstädter den zweiten Doppelschlag und lagen plötzlich mit 4:5 hinten. Die Treffer zeigten Wirkung, Königsbrunn hatte keinen Zugriff mehr auf die Partie, das Spiel schien zu kippen. Bis Drittelende hielt die Defensive der Brunnenstädter jedoch dicht, ehe es ein letztes Mal in die Kabinen ging.

Königsbrunn startete stark in den Schlussabschnitt, Marco Sternheimer traf in der 41. Spielminute aber nur das Gestänge. In der 50. Spielminute fiel doch noch der ersehnte Ausgleich, nachdem Schweinfurt nicht die Scheibe aus dem eigenen Drittel brachte, nutzte Lion Stange die Gunst der Stunde und netzte den freiliegenden Puck ins Schweinfurter Tor ein. Ab der 52. Spielminute hatten die Mighty Dogs die Chance, in doppelter Überzahl die Entscheidung zu erzwingen. Doch Königsbrunn verteidigte mit Mann und Maus und blockte mit viel Einsatz, gepaart mit einem Schuss Wahnsinn, alle Schüsse der Gäste. In einfacher Überzahl verlor Schweinfurt die Scheibe, die sich dann Marco Sternheimer schnappte und ins gegnerische Drittel fuhr. Hinter dem Tor stehend spielte er in der 54. Spielminute per Rückhandpass Tim Bullnheimer an, der einfach abzog und seine Mannschaft mit 6:5 in Führung brachte. Danach zog der ERV eine Strafzeit, die Partie schien gelaufen zu sein, doch auch der EHC kassierte in der 59. Spielminute eine Strafe. Die Gäste zogen nun den Goalie zugunsten eines zusätzlichen Feldspielers und warfen alles nach vorne. 35 Sekunden später zappelte die Scheibe im Tor der Königsbrunner, der Schiedsrichter zeigte zunächst einen Treffer an. Nach Absprache mit seinen drei Kollegen wurde das Tor aber zurückgenommen, was dann für den Unmut der zahlreich angereisten Schweinfurter Fans sorgte. Nach Wiederanpfiff fiel kein Tor mehr, ehe die Partie mit einem 6:5 für die Hausherren endete.

Der EHC holte sich damit in vier Jahren den dritten Meistertitel in der höchsten bayerischen Amateurklasse und feierte noch lange mit den Fans auf der Eisfläche. EHC-Coach Bobby Linke freute sich über den Sieg und hatte nach der Partie viel Lob für beide Mannschaften:

 „Wir sind heute gut gestartet, waren dann 2:0 in Führung und haben unsere Chancen eiskalt genutzt. Leider hatten wir dann Strafen gezogen und mussten den Anschlusstreffer hinnehmen. Die Mannschaft konnte aber die meisten Chancen killen, und Stefan im Tor hat wieder ein großartiges Spiel gemacht. Im Mittelabschnitt haben wir leider den Faden verloren und dumme Fehler gemacht, die dann Schweinfurt als Klassemannschaft genutzt hat. So sind wir mit einem Rückstand in das Schlussdrittel gestartet. Da haben wir umgestellt und auf den Turnover gehofft. Mit dem Ausgleich haben uns Spieler wieder in die Partie gebracht, die nicht immer im Mittelpunkt stehen, aber immer einen guten Job machen. Der Shorthander zum 6:5 hat uns auf die Siegesstrasse zurückgebracht. Danach haben die Spieler mit unfassbarer Leidenschaft die teilweise doppelte Unterzahl gemeistert. Was David Farny, Luca Szegedin und Marco Riedl da geleistet haben, lässt sich nur schwer in Worte fassen. Ich bin sehr stolz darauf, Trainer von so tollen Spielern zu sein. Danach war für die verletzten Farny und Szegedin die Partie beendet, dafür haben die anderen Jungs die Begegnung noch über die Bühne gebracht. Wir hatten am Ende das Quäntchen Glück und wurden nicht mit dem 6:6 bestraft. Ich bin sehr stolz auf mein Team, muss aber auch dem Gegner ein riesiges Kompliment machen. Sergej und Semion haben als Trainer einen unfassbar guten Job gemacht und den Teamgeist ihrer Mighty Dogs geweckt. Beide Mannschaften hätten es verdient gehabt, als Sieger vom Eis zu gehen. Wir sind am Ende des Tages die Glücklicheren, trotzdem ziehe ich meinen Hut vor der Schweinfurter Leistung.“

Am Samstag wird der EHC Königsbrunn die Meisterschaft ab 15 Uhr feiern, genauere Infos werden noch bekanntgegeben.

Tore: 1:0 Sternheimer (Länger, Bullnheimer) (6.), 2:0 Stange (8.), 2:1 Homjakovs (Cermak, Pohl) (14.), 3:1 Lorraine (Turcotte) (21.), 3:2 Homjakovs (Diel, Alksnis) (26.), 3:3 Kleider (26.), 4:3 Turcotte (Lorraine, Szegedin) (28.), 4:4 Heckenberger (Melchior, Bares) (35.), 4:5 Pohl (Donins, Alksnis) (35.), 5:5 Stange (Riedl, Kaiser) (50.), 6:5 Bullnheimer (Sternheimer) (54.)

Strafminuten: EHC Königsbrunn 19 ERV Schweinfurt 22 Zuschauer: 1200 (ausverkauft)

Bildmaterial: https://diz-pix.de/

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Verfasser: Presse EHC Königsbrunn
Veröffentlicht von Norman Flaake
05.04.2026 - 21:27
Vizemeister 2025/26!
Mighty Dogs schrammen haarscharf am Titel vorbei

Das letzte Spiel der laufenden Bayernhockeysaison stand an, begleitet von vier Fanbussen und unzähligen PKWs mit insgesamt gut und gerne 400 Fans machten sich die Mighty Dogs auf den Weg nach Königbrunn, wo es im siebten Finalspiel für beide Teams Do-or-Die im Kampf um die Meisterschaft hieß. Für das Spiel hatten beide Teams weitgehend ihren vollen Kader zur Verfügung. Nach dem Sieg von Donnerstag war die Mission klar: das Momentum mitnehmen und sich zum bayrischen Meister krönen!



Mit mächtig Motivation und schnellen Beinen starten die Mighty Dogs in das erste Drittel des entscheidenden Spiels um die Meisterschaft. In den ersten Minuten haben die Gastgeber kaum offensiven Zugriff auf die Partie. Tomas Cermak gibt den ersten Schuss des Spiels ab, nachdem ein tief gespielter Puck von Kristers Donins von der Bande zurück kommt. Minuten später fängt Arturs Homjakovs einen Puck in der neutralen Zone ab und schickt Petr Pohl auf die Reise, doch Vajs ist erneut zur Stelle und hält die Königsbrunner im Spiel. Im Anschluss fängt Lukas Krumpe in einer 2 auf eins Situation des EHC den Querpass ab und verhindert somit eine größere Gelegenheit. Kurz darauf war der EHC quasi erstmals in der Offensive, und sie nutzen die Gelegenheit effektiv aus, als Marco Sternheimer aus kurzer Distanz den Führungstreffer erzielen konnte. Nach einem groben Fehlpass in der Abwehr des ERV gelang dem EHC dann sogar durch Bullnheimer das 2:0. Der ERV nahm umgehend eine Auszeit und wechselte auf der Torhüterposition, um ein Signal an die Mannschaft zu senden und sich wieder auf die eigene Stärke zu fokussieren – jetzt mit Leon Pöhlmann zwischen den Pfosten. Wenig später hat Homjakovs seine erste große Chance auf dem Schläger, doch kann sie noch nicht nutzen. Eine entscheidende Szene folgt in der 13. Minute, als Marco Sternheimer nach einem Kniecheck gegen Kristers Donins für 5 Minuten vom Eis geschickt wird – Donins kann nach kurzer Zeit das Eis selbstständig verlassen und wieder in das Spiel eingreifen. Aufgrund einer Disziplinarstrafe gegen Trainer Bobby Linke gingen die Mighty Dogs im Anschluss in doppelte Überzahl. Der Puck lief gut, und so gelang Homjakovs nach großartiger Vorbereitung der Anschlusstreffer zum 2:1. Königsbrunn bleibt danach jedoch konzentriert und verteidigt ihre Unterzahl stark, so dass Königsbrunn mit einem Tor Vorsprung in die erste Pause gehen kann. 

 

Im Mittelabschnitt startete Schweinfurt früh mit einer Unterzahl nach einer Strafzeit gegen Homjakovs. Der EHC ließ sich abermals nicht lange bitten und schlug effizient zu: Lorraine brachte seine Pinguine nach 26 Sekunden damit wieder zu einer Zwei Tore Führung. Kurz darauf musste der ERV erneut mit einem Mann weniger agieren, denn Alex Diel musste für zwei Minuten auf die Strafbank. Diesmal blieb die Defensive der Mighty Dogs jedoch stabil und ließ wenig zu – stattdessen begingen nun auch die Gastgeber ein Foul und mussten ebenfalls auf die Strafbank, so dass nach kurzer Phase des Vier gegen Viers ein Powerplay für den ERV anstand. Erneut konnte in dieser Phase Homjakovs glänzen, der einen Abpraller von Vajs zum 3:2 verwerten konnte. Nur Sekunden später brachten die Königsbrunner den Puck dann nicht aus der eigenen Zone, was Lucas Kleider mit seinem platzierten Torschuss sofort bestrafte und den 3:3 Ausgleich für den ERV erzielen konnte. Das Momentum nahm sich der ERV dann leider selbst, als wegen zu vieler Spieler auf dem Eis eine Strafe gegen den ERV ausgesprochen wurde. Der EHC Königsbrunn bestrafte diesen Fauxpas direkt mit einem Treffer von Turcotte, der die Führung damit wiederherstellte. Im Anschluss konnten die Hausherren phasenweise Druck aufbauen, doch Pöhlmann im Schweinfurter Tor war ein starker Rückhalt. Doch auch auf der Gegenseite entstehen große Chancen: zuerst bedient Donins Homjakovs, der an Vajs scheitert, doch wenig später schaffen es die Hausherren nicht, die Kontrolle über das Spiel zurückgewinnen und den Puck aus der eigenen Zone zu befördern. Kevin Heckenberger gelangt an den Puck, während Pavel Bares vor dem Tor die Sicht des Goalies blockiert, so dass Heckenbergers Schuss in den Maschen einschlägt und den erneuten Ausgleich markiert. Doch damit war nicht genug: Schweinfurt hatte wieder Fahrt aufgenommen, und Petr Pohl lässt erst mehrere Verteidiger aussteigen ehe er anschließend zur 4:5 Führung trifft. Schweinfurt hält den Schwung aufrecht, und belohnt seine Aufholjagd mit einer zwischenzeitlichen Führung zur zweiten Pause.

 

Im letzten Spielabschnitt starten die Gastgeber mit einem Lattentreffer durch Sternheimer ins Drittel, welcher beinahe den erneuten Ausgleich markiert hätte. Nach einem üblen Foul an Homjakovs, der mit dem Gesicht voran in die Bande gecheckt wurde und blieb erstmal benommen auf dem Eis liegen. Länger ging dafür zwei Minuten in die Kühlbox, doch nach einer Strafe gegen Kristers Donins folgte eine Phase mit viel Platz auf dem Eis, in der sich jedoch keines der beiden Teams belohnen konnte. 10 Minuten vor dem Ende belohnen sich die Hausherren dann für eine druckvolle Phase mit dem Tor zum 5:5 Ausgleich zu belohnen. In doppelter Überzahl für den ERV lag der Führungstreffer bereits in der Luft, doch insbesondere Luca Szegedin stach in der Königsbrunner Defensive heraus: zuerst kratzte er den Puck in letzter Sekunde von der Torlinie, um anschließend mit mehreren Blocks ein weiteres Tor für die Mighty Dogs zu verhindern. In der übrigen, einfachen Überzahl geschah dann wieder ein individueller Fehler, der Königsbrunn in einen schnellen Angriff brachte. Sternheimer nimmt die Scheibe mit, legt sie von hinter dem Tor in den Slot zum heraneilenden Bullnheimer, der in Unterzahl dann die Pinguine wieder in Führung brachte. Der ERV kämpfte weiter und warf alles rein, was es reinzuwerfen gab. 1:43 Minuten vor dem Ende ging der ERV dann erneut ins Powerplay, die Trainer zogen zusätzlich Leon Pöhlmann aus dem Tor für einen zusätzlichen Stürmer auf dem Eis – und 34 Sekunden vor dem Ende geschah es dann: der Puck zappelte im Netz der Königsbrunner, und die Anspannung auf den Rängen und in der Mannschaft wandelte sich in Jubel. Doch wenig später nahmen die Schiedsrichter den Treffer wieder zurück und entschieden auf hohen Stock. In den letzten Sekunden gelang es dann nicht mehr, ein weiteres Tor zu erzielen, und so gingen die Mighty Dogs, die nach Abpfiff noch lange Zeit von den gut 400 mitgereisten Fans gefeiert wurden, als Vizemeister auf die Heimreise. 

 

Trotz der momentanen Enttäuschung über das denkbar knapp verlorene Finale, sollte eines klar sein: Die Mighty Dogs haben eine überragende Saison gespielt, der junge Kader hat immer wieder Selbstvertrauen und Wille bewiesen, und sich am Ende mit der Vizemeisterschaft für eine Saison belohnt, die es in Schweinfurt so schon lange nicht mehr gab. Um diese Saison gemeinsam gebührend zu feiern, gibt es am 11. April ab 16 Uhr ein Saisonabschlussfest am Icedome, bei dem es neben reichlich Speis und Trank auch Neuigkeiten zum Kader der kommenden Saison geben wird. Alle Fans, Unterstützer und Freunde des Schweinfurter Eishockeys sind herzlich eingeladen, vorbei zu kommen und gemeinsam mit der Mannschaft zu feiern. 

 

STATISTIK:

 

Tore:

 

Stand Zeit Team Torschütze 1. Assist 2. Assist

1:0 05:56 EHCKB Sternheimer M. Länger N. Bullnheimer T.

2:0 07:22 EHCKB Stange L.  

2:1 13:23 ERVS Homjakovs A. (5-3) Cermak T. Pohl P.

3:1 20:50 EHCKB Lorraine J. (5-4) Turcotte H. 

3:2 25:05 ERVS Homjakovs A. (5-4) Diel A. Alksnis D.

3:3 25:30 ERVS Kleider L.  

4:3 27:58 EHCKB Turcotte H. (5-4) Lorraine J. Szegedin L.

4:4 34:01 ERVS Heckenberger K. Melchior N. Bares P.

4:5 34:28 ERVS Pohl P. Donins K. Alksnis D.

5:5 49:43 EHCKB Stange L. Riedl M. Kaiser D.

6:5 53:35 EHCKB Bullnheimer T. (4-5) Sternheimer M. 

Strafen: Königsbrunn 19 Min // Schweinfurt 22 Min

 

Highlights: https://www.sprade.tv/de/game/12367/ehc-koenigsbrunn-vs-schweinfurt-mighty-dogs/hl

 

Pressekonferenz: https://www.sprade.tv/de/game/12367/ehc-koenigsbrunn-vs-schweinfurt-mighty-dogs/pk

 

VEREINT IN WEISS-BLAU.

Verfasser: Medienteam Mighty Dogs Schweinfurt
Veröffentlicht von Norman Flaake